Milchmenge unter Vorjahr

Die deutsche Milchmenge liegt aktuell gut 3 % unter dem Vorjahresniveau.

In der Zeit um den Jahreswechsel ist die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien weiter saisonal angestiegen.

Die Milchmenge nahm gegenüber der jeweiligen Vorwoche in der 52. Kalenderwoche 2018 um 0,8 % und in der 1. Kalenderwoche 2019 um 1,3 % zu, meldet die ZMB.

Der Anstieg sei etwas schwächer ausgeprägt als im Vorjahr, sodass der Vorsprung gegenüber dem Vorjahresniveau schrumpft. So erfassten die Molkereien zuletzt 3,2 % bzw. 3,3 % weniger Milch als im Vorjahr um die gleiche Zeit.

In Frankreich wurden in der 1. Woche 2,0 % weniger Milch an die Molkereien geliefert als in der Vorjahreswoche.

Faire Milch des BDM in finanzieller Schieflage

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Schuette

Mittlerweile beträgt die Differenz in der Milchanlieferung zur Vorjahreswoche minus 3,2%. Tendenziell wird sich der Abstand zur Vorjahresmenge noch erhöhen. Mir klingen noch die Aussagen in den Ohren: die Dürre hätte keine Auswirkungen auf die Milchmenge...

von Gerd Uken

Die Intervention ist geräumt

Aufgelaufene Kosten: Saldo An-Verkauf-135 Mio.€ Lagerkosten für 380.000 to ??? Jährlich entgangener Milchpreis 300 Mio.€ Diesmal ist die Rechnung der Intervention nicht aufgegangen! Jetzt wird MNP verkauft für knapp 1900€/to

von Gerd Ulken

Milchmarkt

wir werden doch von vorne bis hinten vera....... ,da weiß man wo die Kohle verdient wird - Molkereien u Lebensmittelhandel u wir gucken in die Röhre.

von Renke Renken

In diesem Land stimmt

schon eine ganze Menge nicht mehr, aber hier hat ja auch keiner den Arsch in der Hose und haut mal auf den Tisch, seit ihrem Affentheater mit Seehofer ist Merkel ja offernsichtlich komplett in der Versenkung verschwunden , oder hört man von der Dame irgendetwas? Arbeitskräfte fehlen in allen Branchen, das Bildungssystem liegt am Boden, Straßen und Brücken sind im A....., der "Dieselskandal" vegetiert so vor sich hin, die Energiewende ist zum 3. Mal auf Eis gelegt und für ein 60 Jahre altes Segelschulschiff werden mal eben 135 Mill. € verpraßt, um es zu reparieren. Da würde man es kaum verstehen, wenn die Dinge am Milchmarkt einem logischen Muster folgen würden.

von Gerd Uken

Irgendwie stimmt da was nicht

Intervention geräumt, Menge unter Vorhahresmenge auch in den Niederlanden und trotzdem fällt der Milchpreis- kann das mal einer begründen? Herr Heuser vielleicht? Oder auch ein Herr Börger der Milchexperte?! Eigentlich müsste der Milchpreis bei 38 Cent liegen, der Spotmarkt ist ja auch gestiegen Warum?

von Steffen Hinrichs

Aber noch 3 Cent unter Vorjahresniveu

Dafür ca.18% höhere Kraftfutterkosten ,ca.25% höhere Grundfutterkosten und teilweise Milchpreissenkungen um 2 Cent ! Das paßt nicht zusammen

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