"Milchpreise steigen im zweiten Halbjahr" Premium

Der Milchpreis wird sich in den kommenden Monaten verhalten positiv entwickeln. Doch sowohl der Konventionelle-, als auch der Bio-Milch-Sektor stehen vor großen Herausforderungen. Das sagte Dr. Rudolf Schmidt, Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW, auf der Halbjahrespressekonferenz.

Dr. Rudolf Schmidt (Geschäftsfuehrer LV Milch NRW), Thomas Dellschau (Vertriebsdirektor Molkerei Söbbeke), Hans Stöcker (Rhein. Vorsitzender der LV Milch NRW). (Bildquelle: Maurer)

Der Milchpreis wird sich in den kommenden Monaten verhalten positiv entwickeln. Doch sowohl die konventionell produzierte Milch, als auch der Bio-Milch-Sektor steht vor großen Herausforderungen. Das sagte Dr. Rudolf Schmidt, Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen (LV Milch NRW), auf der Halbjahrespressekonferenz. Während in Deutschland in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres 3,4 % mehr Milch produziert wurde als im Vorjahreszeitraum, stieg die Milchanlieferung in NRW nur um 2,7 %. Dr. Schmidt führt das darauf zurück, dass NRW als einwohnerreichstes Bundesland mit hohen Flächenpreisen zu kämpfen hat. So sei der Strukturwandel dort besonders spürbar. Allein im letzten Jahr ging die Anzahl der Milchviehbetriebe um 4,3 % zurück. In NRW gibt es jetzt noch rund 5.600 Milcherzeuger, während es im letzten Jahr noch 5.900 waren. Hans Stöcker, Milchviehhalter und Vorsitzender der LV Milch NRW, beobachtet besonders bei Familienbetrieben einen zunehmenden Frust. Insbesondere Betriebe in Mittelgebirgslagen litten unter den Investitionen, die z.B. ...

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Artikel geschrieben von

Katharina Lütke Holz

Redakteurin Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Laut LV Niedersachsen stagniert die Milchanlieferung

Und es befinden sich noch 317.000 to MMP im Lager davon 58.000 in privaten Lägern. 621.000 to Milchanlieferung in der 27 Kalenderwochen.

von Willy Toft

Da warten wir alle drauf!

Wir stehen vor der teuersten Produktion, weil knappes Futter und verdörrte Flächen uns das Produzieren erschweren, und der Milchreis steigt nur verhalten. Es gibt ja genug, hören wir immer wieder. Am Ende des Jahres werden wieder viele Betriebe schmerzliche Beschlüsse fassen, weil man nicht ewig von der Substanz melken kann. Aber das ist "Marktwirtschaft", brutal wie die Angebote des LEH in jedem Jahr!

von Gerd Uken

El Ninoeffekt

Dürre in Europa, Futter knapp u.teurer und die Milchpreise sollen verhalten steigen. Immer schön positiv denken und die Möhre wieder etwas höher hängen! Wer nicht für unter 32 geht produzieren kann wird es bis 2030 nicht überleben- Glaskugel ende.

von Gerald Hertel

Jungs verdoppelt eure Herden- die Milchpreise steigen :-)

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