Nordwestdeutscher Milchtreff

Milchtreff im Boxring Premium

Die vielen Diskussionen über Land- und Milchwirtschaft erhitzen die Gemüter. Zwei Journalisten schilderten ihren Eindruck über die derzeitige Streitkultur und gaben Einblick in ihre Arbeit.

Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, sprach es bereits zu Beginn des Nordwestdeutschen Milchtreffs während der Grünen Woche in Berlin an: „Zurzeit werden viele landwirtschaftliche Themen kontrovers diskutiert.“ Es sei zwar wichtig auch kritische Themen anzusprechen wie den beispielsweise niedrigen Marktpreis von Kälbern, genauso relevant sei es aber, Verbesserungen im Natur- und Umweltschutz bei den Diskussionen in den Mittelpunkt zu stellen.

Verlorene Diskussionskultur

Die vielen Diskussionen griff auch Andy Artmann von der Andreas Hermes-Akademie und Moderator der Veranstaltung auf: „Noch nie hat es in Deutschland so viele...

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Diskussionen zum Artikel

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von Christian Bothe

Journalie...

Unseren Herren Journalisten täte es manchmal auch gut sich etwas zurückzunehmen, insbesondere was manche sich durch Inkompetenz auszeichnende Kommentare zur LW und NGW betrifft. Medial wird und wurde nämlich viel Porzellan zerschlagen( weil es gerade "in" ist die LW für alles verantwortlich zu machen), und ich bezweifle das dies immer dem Ehrenkodex einer freien Presse entspricht. H.Überall sollte das mal in seinen Gremien besprechen. Auflage und Aufmerksamkeit um jeden Preis in Fernsehen, Presse etc. ist nicht immer gut für das Zusammenleben in der Gesellschaft allgemein. Gehen Sie mal in sich meine Herren der Journalie, sprechen mit Bauern vor Ort, dem DBV, LsV und anderen Verbänden, um fachkompetent Recherchen durchzuführen und zu publizieren. Auch unsere Bauern ernähren sie doch auch ein bißchen...

von Rudolf Rößle

Sollen

wir also den Professoren auf der Bühne ins Wort fallen , wenn sie unserer Ansicht nach "Märchen" erzählen, mal ganz provokativ gefragt? Oder bleiben Sie ein bis zwei Stunden länger da zu einer richtigen Diskussion? Stammtischparolen kann man nur einem nicht mitdenkenden Bürger unterstellen. Wollen Sie jedem "Fußballspiel" den Ton abdrehen? Ja, die Treckerdemos sind Events, die junge Leute erleben möchten, weil sie so gigantisch sind und unsere Berufsgruppe mal in der Öffentlichkeit zeigen. Ich stehe ein für eine humane Gesellschaft mit Weitblick. Wird er aber unserer Berufsgruppe zur Zeit noch zugestanden? Frau Merkel sagt: Respekt. Also dann mal los.

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