Global Dairy Trade

Preisrückgang auf internationalem Milchmarkt

In dieser Woche sank der Durchschnittspreis beim Global Dairy Trade um 3,4 % auf 3,423 $/t.

Nachdem der Preis im Mai das erste Mal seit Dezember 2018 gesunken ist, setzt sich der negative Trend im Juni nun fort. Der Global Dairy Trade-Preisindex sank um 36 auf 1.037 Punkte.

Die Preise für wasserfreies Milchfett (-5,7 % auf 5.752 $/t), Butter (-10,3 % auf 4.805 $/t) Buttermilchpulver (-10,1 % auf 2.807 $/t), Cheddar (-14,0 % auf 3.950 $/t), Vollmilchpulver (-1,5 % auf 3.138 $/t) und Magermilchpulver (-4,0 % auf 2.436 $/t) gaben nach. Für Lactose (+0,4 % auf 897 $/t) und Kasein (+4,2 % auf 7.201 $/t) sind die Preise angestiegen.

Die gehandelte Menge lag mit 19.875 t über dem Niveau der letzten Auktion (15.510 t).

Global Dairy Trade-Preisindex über 10 Jahre: Der zweite Preisrückgang nach wochenlangem Anstieg. (Bildquelle: GDT)

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Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Renke@, es wird nie eine weltweite Forderung geben, nur wir......

sollen hier vor einen Karren gespannt werden, den ein Kritiker nie ziehen möchte! Preisdruck nützt nur wem?

von Renke Renken

Irgendwann wird sich diese Politik rächen,

eine wirklich vernünftige CO² - Besteuerung einführen, weltweit natürlich, und vieles wird endlich wieder zurechtgerückt. Diesen ganzen Wahnsinn haben wir nur der grenzenlosen Verfügbarkeit billiger Energie zu verdanken - und das alles zu Lasten der Umwelt.

von Matthias Zahn

Wirklich gute Milchpreise....

.... kann es erst geben wenn genügend Bauernsubstanz abgeschmolzen und Betriebe aufgerieben wurden. Aber auch die "Überlebenden" dieses gnadenlosen Konkurrenzkampfes werden noch lange daran knabbern......

von Gerd Uken

Die nächste Meldung war

China will bei Babypulver. Einen Selbstversorgungsgrad von 60% , derzeit 40%. In 2018 könnte eine Steigerung von 20% erreicht werden

von Renke Renken

Milch und Milcherzeugnisse

sind auf Grund stetig wachsender Produktion immer und immer wieder unter Druck, kein Landwirt allein kann es, keine Molkerei und keine Politik will es, daß wir dauerhaft auskömmliche Preise bekommen.......

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