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top agrar-Roadtrip Rind: Kommt mit uns ins Allgäu!

Regionale Besonderheiten lassen sich mit guten Ideen in erfolgreiche Vermarktungskonzepte umwandeln. Beim top agrar-Roadtrip Milchproduktion sprechen wir darüber mit Landwirten & Unternehmen.

Bergbauern und Großbetriebe, biologisch und konventionell wirtschaftende Milcherzeuger: Besonders im Süden ist die Bandbreite der Betriebe groß. Dabei haben viele die für sich passende Spezialisierung gefunden. Das kann beispielsweise die Zucht auf A2-Milch sein oder ein Fütterungskonzept, das komplett auf Silage verzichtet. Eine automatisierte Technik spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Eine spezielle Art der Milchproduktion braucht aber auch eine besondere Vermarktung. Das nehmen nicht nur die Betriebe selbst, sondern auch die Molkereien in die Hand.

Teilweise haben Landwirtinnen und Landwirte auch neue Standbeine zusätzlich zur Milchproduktion entdeckt. Einige Höfe, heißen Touristen willkommen und bieten Ferienunterkünfte an. Was auffällt: Oft packt die ganze Familie mit an.

Bewirb dich jetzt und fahr mit!

top agrar bietet Dir die Chance, mehr über die Milchproduktion in Süddeutschland zu erfahren. Bei unserem top agrar-Roadtrip kannst Du mit den Landwirten sprechen und sie mit Fragen löchern. Auch der Geschäftsführer der Molkerei und die Firma Zimmermann stellen sich der Diskussion.

Du bist neugierig geworden und zwischen 18 und 25 Jahre alt? Dann bewirb Dich jetzt und sichere Dir einen Platz in unserem Tourbus. Vom 13. bis 15. Juli 2022 reisen wir gemeinsam ins Allgäu.

Zum Bewerbungs- und Anmeldeformular

Bewerbungsschluss ist am 31. März 2022.

Kontakt zur Redaktion: ann-christin.fry@topagrar.com

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Station 1: Fleckviehzüchter Kraus

Leute

Die Geschwister Stefanie und Andreas Kraus vermarkten ihre A2-Milchprodukte. (Bildquelle: Schildmann)

Betrieb: Hof Kraus

Ort: Gessertshausen

Tiere: 270 Fleckviehkühe

Standbeine: Zucht, Direktvermarktung, Biogas, Auktionsvermarktung

Highlights: Familie Kraus ist in der Fleckviehzucht erfolgreich und hat schon mehrere Bullen an Besamungsstationen verkauft. Sie setzen ­unter anderem auf das Merkmal ­A2. Das spielt auch bei der Direktvermarktung von Milch, Käse oder Joghurt eine Rolle. Sie vermarkten ab Hof, in Supermärkten und mit einem Lieferdienst. Insgesamt bewirtschaften sie 200 ha Fläche.

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Station 2: Zimmermann Stalltechnik

Hof

Einer der beiden Hauptstandorte von Zimmermann liegt in Oberessendorf.

Firma: Zimmermann Stalltechnik

Ort: Oberessendorf

Fläche: 25 000 m² überdachte Produktions- und Lagerfläche

Schwerpunkte: Stalleinrichtungen für Rinder- und Pferdeställe

Highlights: Das Unternehmen mit je einem Standort in Deutschland und der Schweiz beliefert über 20 Länder mit seinen Produkten. Auch Systemställe, Tore, Lichtfirste und diverse Stahlbauteile gehören zum Produktportfolio. An dem Standort in Oberessendorf befindet sich die Lagerhalle mit über 10 000 verschiedenen Artikeln.

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Station 3: Landwirtschaft und Gastronomie

Familie

Familie Babel ist auch züchterisch engagiert und beschickt Schauen.

Betrieb: Berghof Babel

Ort: Wald im Ostallgäu

Tiere: 65 Braunviehkühe

Standbeine: Milchviehhaltung, Käserei, Brauerei und Hotelwirtschaft

Highlights: Den Berghof Babel bewirtschaften drei Söhne: ­Tobias ist Landwirtschaftsmeister, ­Simon ist Molkereifachmeister, ­Michael ist Koch und Hotelfachmann. Seit mehr als zehn Jahren lassen sie die Kühe von einem Melkroboter melken und füttern silagefreie Rationen. Aktuell baut Familie Babel eine neue Heutrocknungsanlage, die sie zur nächsten Heusaison nutzen wollen.

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Station 4: Allgäuer Milch Käse eG

Mann

Hubert Dennenmoser ist Geschäfts­führer der Molkerei. (Bildquelle: Werkbild)

Firma: Allgäuer Milch Käse eG

Ort: Kimratshofen

Lieferanten: 1.045 Landwirte

Verarbeitungsmenge: etwa 410 Mio. kg Milch/Jahr

Highlights: Die Almikäs-Molkerei verarbeitet neben der Milch von konventionell gehaltenen Kühen auch die Milch von Bio- und Heumilchbetrieben. Daraus entstehen vor allem Käse und Butter. Trinkmilch und Quark gehören ebenfalls zum Sortiment.

Mit einem eigenen Blockheizkraftwerk erzeugen sie etwa 45 % ihres Strom- und Wärmebedarfs selbst.