Afrikanische Schweinepest

ASP bei Wildschwein in Norditalien nachgewiesen

Erster ASP-Fund in Italien außerhalb der Mittelmeerinsel Sardinien. Einschleppungsursache noch unklar.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) zieht immer weitere Kreise. Jetzt hat sie auch Norditalien erreicht. Ende vergangener Woche wurde das Virus bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in Ovada, 120 km südwestlich von Mailand nachgewiesen. Wie die Veterinärbehörden der Provinz Piemont mitteilten, wurde das Virus bei einer routinemäßig durchgeführten Untersuchung zur ASP-Überwachung entdeckt. Das Nationale Referenzlabor für Pestviren hat den Nachweis inzwischen offiziell bestätigt.

Auf Sardinien ist das Virus endemisch

Dies ist das erste Mal seit etlichen Jahren, dass das ASP-Virus außerhalb der Insel Sardinien nachgewiesen wurde, berichtet das tierärztliche Onlineportal „3drei3“. Auf der italienischen Mittelmeerinsel, die 202 km vom Festland entfernt liegt, ist das ASP-Virus in der Wildschweinpopulation inzwischen endemisch. Wie der Erreger nach Norditalien gelangte, ist noch unklar. Für die Fleisch- und Schinkenproduzenten des Landes könnte der Fund einen herben Rückschlag bedeuten.


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