Afrikanische Schweinepest

ASP: Gefährdetes Gebiet auf 2.200 Quadratkilometer erweitert

Aufgrund des am 30.09.20 bestätigten ASP-Falles in Bleyen wurde das Restriktionsgebiet deutlich erweitert. Es umfasst jetzt zwei Kernzonen und ein gemeinsames gefährdetes Gebiet.

Die Europäische Union hat per Durchführungsbeschluss, der heute im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurde, den Brandenburger Vorschlag für die erweiterte ASP-Gebietskulisse gebilligt. Es gibt nun zwei Kerngebiete und ein zusammenhängendes gefährdetes Gebiet. Das bisherige gefährdete Gebiet wurde in nördlicher Richtung bis Märkisch-Oderland verlängert und umschließt nun Frankfurt (Oder).

Tierseuchen-Allgemeinverfügungen angepasst

Die von der Änderung des Seuchengebietes betroffenen Landkreise und kreisfreie Stadt werden ihre Tierseuchen-Allgemeinverfügungen jetzt entsprechend anpassen. Mit diesen Allgemeinverfügungen werden auch die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP sowie zum Schutz gegen die besondere Gefährdung der Hausschweinepopulation und der Wildschweinpopulation angeordnet.

Zwei separate Kerngebiete

Das erste Kerngebiet um die Fundorte bei Sembten im Landkreis Spree-Neiße und nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree hat eine Fläche von rund 150 Quadratkilometern. Das zweite Kerngebiet um den Fundort in Bleyen im Landkreis Märkisch-Oderland hat eine Fläche von rund 45 Quadratkilometern. Das gemeinsame gefährdete Gebiet weist eine Fläche von rund 2.200 Quadratkilometern auf.


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Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

Wie viele Tage gingen ins Land,

vom Auffinden des Kadavers bis das Risikogebiet ausgewiesen war? Und wie viele braucht es, bis ein erster Zaun steht? Und wie viele Wochen, bis ein Wildschweinsicherer Zaun steht? So wird das beim besten Willen nichts. Die Millionen Wildschweine in Deutschland sind dem elenden Verrecken ... mehr anzeigen

von Renke Renken

Es ist zu wünschen

und zu hoffen, daß man die ASP unter Kontrolle bekommt, aber warum kriegt das in D keiner auf die Kette, Abwehrmaßnamen hätten viel, viel früher ansetzen müssen. Jetzt, wo das Kind quasi im Brunnen liegt, mutet das Ganze an wie blinder Aktionismus.

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