Aus der Wirtschaft

Jubiläum

BHZP und VVG arbeiten seit 10 Jahren zusammen

Die VVG Lüdinghausen-Selm und das BHZP blicken auf eine 10-jährige Zusammenarbeit in der Jungsauenvermarktung zurück. Künftig wollen die beiden Unternehmen die Partnerschaft weiter ausbauen.

2011 begann die Viehvermarktungsgenossenschaft Lüdinghausen-Selm (VVG) nach einer neuen Zuchtlinie für die Arbeitsteilige Kette (Sauenkarussell) zu suchen. Das Ziel war, eine Sauenlinie mit mehr Fruchtbarkeit, aber nach wie vor hervorragenden Mast- und Schlachtleistungen zu etablieren. Nach intensiven Gesprächen und zahlreichen Besichtigungen wurde letztendlich im mit der BHZP GmbH ein Vertrag zur exklusiven Vermarktung der BHZP-Genetik in bestimmten Gebieten von NRW abgeschlossen. Das schreibt die VZG in einer Pressemitteilung. Die beiden Unternehmen arbeiten nun schon seit 10 Jahren zusammen.

Viktoria-Jungsauen mit guter Mütterlichkeit

Auch der langjährige Jungsauenaufzuchtbetrieb für das Sauenkarussell wurde in das BHZP integriert und liefert seitdem regelmäßig 3.500-4.000 db.Viktoria-Jungsauen in die angeschlossenen Betriebe. Von Beginn an wurden die Sauen auch mit dem Sperma der Eberlinie db.77 aus dem BHZP besamt und produzieren seitdem wachstumsbetonte und fleischreiche Mastschweine.

Zusätzlich zu der Remontierung der Betriebe im Sauenkarussell wurde die Vermarktung der db.Viktoria-Jungsauen in konventionelle Betriebe weiter entwickelt. Die Belieferung dieser Kundenbetriebe erfolgt dabei aus diversen BHZP-Betrieben mit definiertem Gesundheitsstatus. Die damals neue db.Viktoria-Jungsau erwies sich laut der VZG als hochfruchtbare und leistungsstarke Jungsau, deren Nachkommen gute Mast- und Schlachtleistungen zeigten. Die db.Viktoria Sauen zeichnen sich außerdem durch eine gute Mütterlichkeit, ruhigen Umgang mit dem Nachwuchs sowie keinen Agressionen gegenüber Mensch und Tier aus.

Zusammenarbeit weiter ausbauen

Jährlich vermitteln die Unternehmen aktuell ca.10.000 Viktoria-Jungsauen in konventionell produzierende ferkelerzeugende Betriebe sowie geschlossene Betriebe. Insgesamt werden damit gut 14.000 BHZP-Viktoria-Jungsauen über die VVG in die Arbeitsteilige Kette und an konventionell produzierende Betriebe vermarktet. Die Unternehmen wollen nach eigenen Angaben die Partnerschaft in Westfalen und Umgebung in Zukunft weiter ausbauen.


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