Holland: Staat zahlt Ausstiegsprämie nur bei Stallabbruch

Holländische Schweinehalter müssen ihren Stall und die Güllelager abreißen, wenn sie am freiwilligen Ausstiegsprogramm teilnehmen wollen. Die niederländische Agrarministerin Carola Schouten will damit gewährleisten, dass die Schweinehalter tatsächlich aus der Produktion aussteigen.

Holländische Schweinehalter, die die sogenannte „Warme Sanierung“ in Anspruch nehmen wollen, müssen ihren Stall und die Güllelager abreißen und dürfen diese nicht nur stilllegen. Das hat die niederländische Landwirtschaftsministerin Carola Schouten gegenüber dem Repräsentantenhaus bekräftigt. Schouten will damit sicherstellen, dass Betriebe tatsächlich aus der Produktion aussteigen und die Zahl der Stallplätze „nicht nur auf dem Papier“ sinkt. Die Teilnehmer müssen auch ihre Produktionsrechte und Umweltgenehmigungen abgeben. Die Teilnahme an dem Programm ist freiwillig.

Das Ausstiegsprogramm richtet sich in erster Linie an Schweinehalter, deren Betriebe in der Nähe der Wohnbebauung liegen und wo es immer wieder Beschwerden wegen Geruchsbelästigungen gibt. Das Ministerium erwartet, dass die endgültige Verordnung in diesem Frühjahr vom Parlament verabschiedet wird. Im Anschluss daran sollen sich interessierte Schweinezüchter registrieren können.

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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