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Neue Sauen, neues Glück

Jetzt in der Krise ist Zeit, über den Austausch der Sauenherde nachzudenken. Ziel der Repopulation ist es, mit top Leistungen am Markt zurück zu sein sobald die Erlöse wieder steigen.

Mit jedem produzierten Ferkel wird derzeit bares Geld vernichtet. Für ein 25 kg-Ferkel zahlen die Abnehmer weniger als 30 €. Das deckt die Produktionskosten von 62 € pro Tier bei Weitem nicht mehr ab. Bei freier Vermarktung bleiben viele Sauenhalter sogar auf ihren Ferkeln sitzen.

Angesichts der anhaltenden Preis- und Vermarktungskrise kann es sinnvoll sein, den Sauenstall jetzt komplett zu räumen, die Ställe von Grund auf zu reinigen, zu desinfizieren und später neu zu belegen. Das hat zwei Vorteile:

  • Weil vorübergehend keine Ferkel mehr produziert werden, sinken die wirtschaftlichen Verluste des Ferkelerzeugers nicht noch weiter.
  • Durch den Austausch der Sauenherde besteht die Chance, dass der Betrieb nach dem Ende der Krise mit frischem Tiermaterial, besseren Leistungen und gesunden Ferkeln zurück auf den Markt kommt.

Für wen lohnt der Austausch?

Vor der Repopulation der Sauenherde muss zunächst betriebsindividuell die Frage geklärt werden, ob der Austausch wirklich angemessen und finanziell tragbar ist. Grundsätzlich interessant ist der Neuaufbau für Betriebe mit anhaltenden gesundheitlichen Problemen im Sauen- und Ferkelaufzuchtstall. Wenn sich die Situation trotz guter Betriebs- und Stallhygiene nicht ändert und auch tiermedizinische Behandlungen keinen Erfolg mehr haben, ist die Zeit für den Herdenaustausch gekommen.

Das gilt insbesondere bei PRRS- oder APP-Problemen, aber auch bei Dysenterieproblemen. In allen drei Fällen sollte in wirtschaftlich schlechten Phasen über einen Neustart nachgedacht werden. Denn es sinken nicht nur die Leistungen, auch die Behandlungs- bzw. Impfkosten steigen in der Regel immer weiter an. Betriebe, in denen die Gesundheitskosten inklusive Impfungen dauerhaft bei über 7 € pro Ferkel liegen, sollten jetzt handeln.Das ist umso sinnvoller, weil viele Mäster gerade jetzt die Qualitätszuschläge streichen. Die gesundheitlichen Probleme der Ferkel sind da ein willkommener Anlass, um über die Preise zu diskutieren.

Schlechte Leistungen

Dauerhaft schlechte biologische Leistungen können ebenfalls Anlass für einen Neustart sein. Liegt z.B. die Abferkelquote häufig unter 80%,...

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