Rabobank: Onlinehandel mit Lebensmitteln wird wichtiger

Die niederländische Rabobank, die seit Jahren weltweit Milliarden Euro in die Finanzierung von landwirtschaftlichen Projekten investiert, erwartet für 2018 eine deutliche Zunahme in der Produktion von tierischen Proteinen. Insbesondere in Brasilien, China und den USA gehen die Analysten von einem starken Wachstum aus.

Logo-Rabobank (Bildquelle: Archiv)

Die niederländische Rabobank, die seit Jahren weltweit Milliarden Euro in die Finanzierung von landwirtschaftlichen Projekten investiert, erwartet für 2018 eine deutliche Zunahme in der Produktion von tierischen Proteinen. Insbesondere in Brasilien, China und den USA gehen die Analysten von einem starken Wachstum aus. Die globale Schweinefleischproduktion wird dabei ebenso wachsen wie die Produktion von Rind- und Geflügelfleisch.

Vor dem Hintergrund der weltweit immer größer werdenden Produktionsmenge wird der Handel mit Fleischwaren laut Rabobank im kommenden Jahr eine noch wichtigere Rolle als bisher spielen. Immer mehr Staaten überschreiten die Grenze von 100 % Selbstversorgung und müssen ihr Fleisch auf anderen Märkten absetzen, analysiert die Rabobank. Die Marktexperten sehen dabei mit großer Sorge die zunehmenden handelspolitischen Eingriffe einiger Staaten sowie die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Sollte die ASP weiter um sich greifen, werden wichtige Importländer Handelsbeschränkungen erlassen. Positiv bewertet die niederländische Großbank hingegen das zunehmende Online-Geschäft mit Lebensmitteln. Der Online-Verkauf sei gerade im Hinblick auf China ein wichtiges Geschäftsfeld für die Zukunft.

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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