Rumänen können Fleischnachfrage Chinas kaum bedienen

Bei den mit China vereinbarten Lieferungen von Zucht- und Schlachttieren wird Rumänien schnell an Grenzen stoßen.

Bei den mit China vereinbarten Lieferungen von Zucht- und Schlachttieren wird Rumänien schnell an Grenzen stoßen. Rumänien könnte gegenwärtig nicht mehr als 400.000 Schweine im Jahr in die Volksrepublik liefern, ohne die heimische Versorgung mit Schweinefleisch „ernsthaft zu beeinträchtigen“, stellte der Bukarester Agrarmarktanalyst Mihai Lungu vergangene Woche in Bukarest klar. Er wies außerdem darauf hin, dass die rumänischen Schweineproduzenten nach jahrelangem Verbot ab Januar 2014 auch wieder den europäischen Binnenmarkt beliefern dürften. Um die von Peking genannten längerfristigen Importzahlen „von bis zu 4 Millionen Schweinen“ erfüllen zu können, würde Rumänien acht bis zehn Jahre sowie chinesische Investitionen von 1,5 Mrd. € benötigen, erklärte Lungu.

Derweil hat die Bukarester Regierung einen interministeriellen Ausschuss für die Kontrolle und Überwachung der Lieferverpflichtungen eingerichtet, die Rumänien gegenüber China auf dem Wirtschafts- und Handelsforum „China - Zentral- und Osteuropa“ vertraglich übernommen hat. Der Ausschuss soll unter anderem den Export von Zuchttieren und von gefrorenem Schweinefleisch nach China protokollieren. (AgE)

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