Afrikanische Schweinepest

Schleswig-Holstein fördert weiterhin ASP-Prävention

In Schleswig-Holstein erhalten unter anderem Jäger eine finanzielle Entschädigung für den zusätzlichen Aufwand, der durch die Suche nach verendetem Schwarzwild entsteht.

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerium sowie der Landkreistag und der Städteverband haben sich auf eine zweijährige Verlängerung des 2018 initiierten Abkommens über die Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beim Schwarzwild verständigt. Wie das Kieler Agrarressort mitteilte, steht dafür ein jährlicher Etat von 200.000 € zur Verfügung. Aus diesem Budget erhielten unter anderem Jäger eine finanzielle Entschädigung für den zusätzlichen Aufwand, der durch die Suche nach verendetem Schwarzwild entstehe. Wer solches Fallwild finde, eine Probe für die Untersuchung auf ASP im Landeslabor entnehmen lasse und das Fallwild ordnungsgemäß entsorge, erhalte dafür eine Aufwandsentschädigung von 50 €. Die Entsorgung sei kostenfrei. Außerdem könnten Jäger weiterhin verendetes Schwarzwild sowie Aufbruch der erlegten Tiere kostenfrei in den dafür aufgestellten Containern abliefern. Außerdem würden den Jägern die Gebühren für die Trichinenuntersuchung von in Schleswig-Holstein erlegtem Schwarzwild erlassen.


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