Staatliches Tierwohllabel soll sich vom gesetzlichen Standard abheben

Label sollen es dem Verbraucher ermöglichen, zu erkennen, unter welchen Bedingungen Tiere gehalten wurden. Das von der Bundesregierung geplante staatliche Tierwohllabel soll als freiwillige Positiv-Auszeichnung Produkte kennzeichnen, die sich klar von der Standardware abheben.

Zugang zu Stroh als Tierwohlmaßnahme (Bildquelle: Heil)

Label sollen es dem Verbraucher ermöglichen, zu erkennen, unter welchen Bedingungen Tiere gehalten wurden. Das von der Bundesregierung geplante staatliche Tierwohllabel soll als freiwillige Positiv-Auszeichnung Produkte kennzeichnen, die sich klar von der Standardware abheben. Das geht aus einer Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Darin heißt es weiter, dass die unterschiedlichen Stufen eindeutig differenziert werden sollen, um den Verbrauchern leicht verständlich darzulegen wie viel Tierwohl hinter welcher Stufe stehe. Außerdem sei das Ziel, dass sich auch die Prozessqualität im Hinblick auf die einzuhaltenden Tierschutzstandards vom gesetzlichen Mindestmaß abhebe.

Bereits die Kriterien der Eingangsstufe sollen eindeutig über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen, betonte die Regierung. Denn nur wenn der Unterschied als echter Mehrwert verstanden werde, seien die Verbraucher bereit, für die Produkte einen höheren Preis zu zahlen. Die einzuhaltenden Kriterien sollen später in einer Verordnung festgelegt und von jedem transparent eingesehen werden können.

Der Vorteil bestünde unter anderem im einheitlichen nationalen Rechtsrahmen, in der Verwaltung des Labels in einer Behörde und in staatlichen Informationskampagnen. Außerdem würden Verbraucher erfahrungsgemäß dem Staat als Träger ein größeres Vertrauen entgegenbringen. Die genaue Darstellung des Kennzeichens stehe bis jetzt noch nicht fest, werde aber derzeit erarbeitet.

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Agra Europe (AgE)

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