Belgien/ASP/Jäger unter Verdacht

Stammen ASP-infizierte Wildschweine aus Polen ?

In der belgischen Provinz Luxemburg wurden 4 Jäger festgenommen. Sie stehen im Verdacht ASP-infizierte Wildschweine illegal eingeführt zu haben. In Zusammenarbeit mit dem nationalen Referenzlabor in Brüssel-Uccle scheint der Nachweis erbracht worden zu sein, dass durch illegale Wildschwein-Einfuhren aus Osteuropa, ASP nach Belgien gelangte.

Das Bezirksgericht der belgischen Provinz Luxemburg hat am Mittwoch dieser Woche vier Jäger aus dem ASP-Risikogebiet in der Gemeinde Etalle festgenommen. Sie stehen in Verdacht, aus osteuropäischen Ländern - unter anderem aus Polen - Wildschweine eingeführt zu haben, um private Jagdreviere mit Wild aufzufrischen. Aufgefundene ASP-infizierte Wildschwein-Kadaver sollen monatelang im dortigen Privatforst gelegen haben. Dies meldete am Donnerstagabend der belgische TV-Sender Rtbf.

Die Strafverfolgungsbehörden gehen dem Verdacht nach, ob die belgischen Jäger unerlaubte Einfuhren von Wildschweinen durchgeführt haben, die eine Grundlage für die Ausbreitung der ASP-Seuche in der belgischen Wallonie darstellen könnten.

Vier Jäger und Jagdaufseher in ASP-Risikogebiet festgenommen

Am Freitag wurden zwei der vier Festgenommen nach belgischen Medienbereichten wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Staatsanwaltschaft der belgischen Provinz Luxemburg bestätigte am Freitag, Untersuchungen gegen zwei Verdächtige Jäger und Jagdaufseher. Ihnen wird zur Last gelegt,...