Prof. Isermeyer

Tierwohl: Freiwilliges Label, obligatorische Kennzeichnung oder staatliche Prämie?

Welche Honoraroptionen gibt es für Landwirte, die höhere Tierwohlstandards befolgen? Prof. Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts, hat drei Möglichkeiten analysiert.

Der Präsident des Thünen-Instituts (TI), Prof. Folkhard Isermeyer, hat in seiner Veröffentlichung „Tierwohl: Freiwilliges Label, obligatorische Kennzeichnung oder staatliche Prämie? - Überlegungen zur langfristigen Ausrichtung der Nutztierstrategie“ die drei Optionen freiwilliges staatliches Tierwohllabel, verpflichtendes staatliches Tierwohllabel und Zahlung einer Tierwohlprämie analysiert.

Landwirte sollen Vertrauen in Politik haben

Laut Isermeyer würde eine Tierwohlprämie, ergänzt um eine gezielte Investitionsförderung und eine allmähliche Verschärfung von Auflagen, am ehesten dem Ziel gerecht, die Nutztierbranche in Deutschland insgesamt schrittweise auf ein hohes Tierwohlniveau zu bringen. Voraussetzung für einen solchen Umbau der Tierhaltung sei nach Ansicht des Agrarökonoms das Vertrauen der Landwirte in die Politik. Dafür werde ein Konzept benötigt, das über mehrere Legislaturperioden hinweg trage und Investoren ausreichend Planungssicherheit gebe. Zudem bedürfe es eines Strategieprozesses, „der langfristig, partizipativ und überparteilich aufgesetzt wird“. Der Thünen-Präsident plädiert für eine nationale Nutztierstrategie, in der Tierschutzziele auf hohem Niveau verbindlich vereinbart und konsequent umgesetzt werden.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Diedrich Stroman

Noch so'n Quatschkopf!

Wir werden nur noch von Hirnlosen und Herr Lehrer ich weiß was gegängelt und regiert! Deutschland wird von Phantasten und Alles und Besserwissern ohne Sachverstand vorgeführt! Und anschließend der Meinunsmache der Medien und Bürgern zum skalpieren vor die Füße geschmissen! Bauernverband wie lange wollt ihr die Füße noch still halten? Der Pfeil des Todesstosses sitzt mittlerweile so tief, das Bauern in Litargie erstarren!!!

von Heinrich Albo

Gott bewahre uns vor so einer Politik..

National geht überhaupt NICHTS .Wir leben nicht auf einer Insel Herr Isermeyer. Es sei denn sie wollen die Grenzen für Lebensmittelimporte schließen.Das dürfte doch wohl jedem Laien klar sein..Förderung wird sich der Staat nicht dauerhaft leisten können...Mann sieht es ja an dem ständigen abschmelzen der Gelder in der ersten Säule.. Die Auflagen weiter Erhöhen sorgt für eine Aufgabe der Tierhaltung in Deutschland! Welcher junge Landwirt soll sich die Arbeit noch antun wenn er nur von der schwachsinnigen mediengetriebenen Politik abhängig ist und den Mehraufwand für seine Arbeit nicht am freien Markt erzielt???

von Wolfgang Bucher

Da bin ich ja mal gespannt...

.... mit welchen überparteilichen und langfristigen Entscheidungen die Politik ihr Vertrauen zurück gewinnen will.

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen