Tönnies: „Putin freut sich immer, wenn er mich sieht“

Trotz der weltweiten Empörung über Russlands Präsident Wladimir Putin steht Clemens Tönnies, Chef des gleichnamigen Fleischkonzerns, weiter hinter seinem „Freund“. Putins Staatsunternehmen Gazprom ist bekanntlich Sponsor beim FC Schalke 04. Außerdem will Tönnies direkt in Russland Schweine mästen und verarbeiten.

Trotz der weltweiten Empörung über Russlands Präsident Wladimir Putin steht Clemens Tönnies, Chef des gleichnamigen Fleischkonzerns, weiter hinter seinem „Freund“. Putins Staatsunternehmen Gazprom ist bekanntlich Sponsor beim FC Schalke 04. Außerdem hat Tönnies dem Machthaber zugesagt, nun auch direkt in Russland Schweine zu mästen und zu verarbeiten.
 
„Für mich ist da Null Komma Null zu beanstanden“, lobte Tönnies jetzt in der Bild-Zeitung die Zusammenarbeit. „Ich bin kein Weltpolitiker. Aber wir freuen uns, wenn wir uns sehen. Er erkundigt sich dann auch nach Schalke. Wir haben ein gutes Verhältnis – dazu stehe ich.“
Tönnies hatte den Gazprom-Deal 2007 eingefädelt, der Schalke heute geschätzte 14 bis 15 Mio. Euro pro Jahr bringt.
 
Wenn Tönnies Putin besucht, soll er übrigens immer Fleisch im Gepäck haben. Als die Sicherheitsbeamten es ihm einmal abnahmen, habe Putin gefragt: „Wo ist mein Eisbein?“
 

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