Schweinefleischexport

US-Farmer fordern Marktzugang zu China

Schweinehalter aus den USA kritisieren den Handelsstreit mit China. Dieser koste sie rund 1 Mrd. US-Dollar, weil die Farmer kaum Absatzchancen auf dem chinesischen Markt haben.

Die US-amerikanischen Schweinefarmer drängen auf ein Ende des Handelsstreits mit China. „Der von Donald Trump angezettelte Streit kostet uns Schweinefarmer 1 Mrd. US-Dollar, weil wir derzeit kaum Absatzchancen auf dem chinesischen Markt haben. Das Hauptproblem ist der von den Chinesen festgelegte Zollsatz von 62 % auf US-amerikanisches Schweinefleisch“, kritisierte der Präsident des National Porc Producers Council, David Herring, die derzeitige US-Handelspolitik.

Herring betonte, dass der Zugang zum chinesischen Markt für die US-amerikanischen Produzenten existenziell sei. „Wir müssen etwa 25 % unserer Produktion exportieren. Wenn so ein wichtiger Markt wie China für uns geschlossen wird, entsteht im Inland ein extremer Preisdruck“, warnt Herring. Er fordert die US-Regierung zudem auf, auch mit Japan ein neues Handelsabkommen zu schließen. Dort verlieren die Amerikaner Marktanteile, weil andere Exportländer bereits neue Abkommen geschlossen haben.

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Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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