Düngeverordnung

BBV-Umweltausschuss kritisiert geplante Verschärfung

Der BBV-Umweltausschuss hat kein Verständnis für eine erneute Verschärfung der Düngeverordnung sowie die an der Praxis vorbeigehenden Änderungsvorschläge.

Der Zustand des Grundwassers sowie die geplanten Verschärfungen zur Düngeverordnung waren zentrales Thema bei der Sitzung des BBV-Umweltausschusses.

Die BBV-Vertreter mit Vorsitzendem Stefan Köhler diskutierten mit Friedrich Zapf, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Wasserschutzgebiete im Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V.. (VBEW) (6ter von rechts), Ann-Kathrin Behnisch VBEW (8te von rechts) sowie Ludwig Wanner und Robert Knöferl (4 u 5 v r.) vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium. Steffen Pingen, Bereichsleiter Umwelt beim Deutschen Bauernverband (13 v.r.) berichtete über den aktuellen Diskussionsstand in Berlin und Brüssel sowie die Aktivitäten des DBV.

Die Ausschussmitglieder zeigten kein Verständnis für eine erneute Verschärfung der Düngeverordnung sowie die an der Praxis vorbeigehenden Änderungsvorschläge. Hinterfragt wurde zudem die aktuelle Abgrenzung der roten Gebiete. Zudem wurde den Forderungen der Wasserwirtschaft nach einem schärferem Ordnungsrecht widersprochen. Die Mitglieder des BBV-Ausschusses machten deutlich, dass sich die bayerischen Landwirte mit vielfachen Aktivitäten und Kooperationen zum Schutz des Grund- und Trinkwassers einsetzen.

Die gesamte Bewertung des BBV-Umweltausschusses zu den aktuell bekannten Verschärfungsvorschlägen zur Düngeverordnung finden eingeloggte BBV-Mitglieder hier.

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Martin Schöffel vom Agrarausschuss im bayerischen Landtag hält eine Verschärfung der Düngeverordnung zum jetzigen Zeitpunkt ohne fundierte wissenschaftliche Erkenntniss für falsch.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Kein Verständnis zu zeigen, das ist noch weniger als nichts !

Alle Bauernkinder Bayerns müssen an die Demo- Front, jeden Montag. Für ihren wehrhaften Einsatz bekommen die Kids schulfrei, ist doch für eine gute Sache, nämlich für frische Nahrung aus der Region. Die Kanzlerin unterstützt und belobigt die Schulschwänzer und lädt diese Heroen der deutschen Nachzucht zu einem Umtrunk mit original bayerischer Milch aus Anbindeställen in das Kanzleramt ein, ist doch für eine gute Sache. Falls die Montags- Schulschwänzer bis zu den Kartoffelferien durchhalten sollten, gibt es für jeden erfolgreichen Monday-Einatz für jedes Kindchen einen Orden: Den selten verliehenen Schulschwänzerorden wider die Feinde der deutschen Bauern.

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