Schwarzwaldmilch: "Kombinierte Haltung steht mit Tierwohl im Einklang"

Die Themen Tierwohl und der Erhalt der kleinbäuerlichen Strukturen im Schwarzwald standen im Zentrum eines hochkarätig besetzten runden Tisches bei der Schwarzwaldmilch in Freiburg.

Die Themen Tierwohl und der Erhalt der kleinbäuerlichen Strukturen im Schwarzwald standen im Zentrum eines hochkarätig besetzten runden Tisches bei der Schwarzwaldmilch in Freiburg. Eingeladen waren neben Landwirtschaftsminister Peter Hauk, Vertreter des baden-württembergischen Genossenschaftsverbandes sowie vom Bauernverband BLHV und vom Regierungspräsidium Freiburg.

Die Teilnehmer waren sich laut einer Pressemitteilung der Schwarzwaldmilch bei dem Gespräch darin einig, dass die Vielfalt der überwiegend kleinbäuerlichen Strukturen mit ihrer Weidehaltung und den kombinierten Haltungsformen mit dem Thema Tierwohl im Einklang stehe. "Die kleinbäuerliche Vielfalt ist für die Region typisch. Sie ist anders, aber gleichermaßen gut, wenn die Tiere über das Jahr partiell Auslauf erhalten," stimmte Minister Peter Hauk mit der Diskussionsrunde überein.

Die Lieferanten der Schwarzwaldmilch bieten ebenfalls diese Vielfalt und zeichnen sich durch ihre traditionell geführten, zumeist kleinen Höfe aus. Mit durchschnittlich 37 Kühen pro Hof liege der Kuhbestand deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von rund 63 Kühen.

Auch in Fragen des Schwarzwälder Kulturguts betonte Hauk, dass die "bäuerlichen Höfe der Schwarzwaldmilch einen schonenden und nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung der einzigartigen Kulturlandschaft im Schwarzwald leisten."

Die Schwarzwaldmilch selbst bietet interessierten Milcherzeugern Beratungen an, z.B. unter Einbezug von Spezialisten der Landwirtschaftsverwaltung zu Stallum- und -ausbau. Zudem gibt es vom Land Förderprogramme für die betriebsindivduelle Beratung, zur Weidehaltung von Milchkühen und zu Investitionen in tiergerechte Ställe.

Am Gespräch nahmen neben Minister Peter Hauk teil: Dieter Blaeß vom RP Freiburg; Andreas Schneider, Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch; Dr. Roman Glaser, Präsident des BWGV; Dr. Ansgar Horsthemke, Generalbevollmächtigter BWGV; Markus Kaiser, Aufsichtsratsvorsitzender der Schwarzwaldmilch; Björn Beckmann, Geschäftsleiter Finanzen/Verwaltung Schwarzwaldmilch; Dr. Johannes Klaus, Berater für landliche Genossenschaften/Milchwirtschaft BWGV; Werner Räpple, Präsident des BLHV; Caroline von Ehrenstein (Leitung Marketing-Kommunikation Schwarzwaldmilch) sowie Albrecht Kümmel, Leiter des Referats Agrarfinanzierung beim MLR.

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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