Verein „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ gegründet

Am Montag hat in München die Gründungsversammlung des Vereins „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ stattgefunden. An der Veranstaltung haben insgesamt 29 Gründungsmitglieder aus der Landwirtschaft und von sozialen Organisationen sowie einige interessierte Einzelpersonen teilgenommen.

Ein Beispiel: Seniorenwohnen auf dem Bauernhof (Bildquelle: BBV)

Am Montag hat in München die Gründungsversammlung des Vereins „Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.“ stattgefunden. An der Veranstaltung haben insgesamt 29 Gründungsmitglieder aus der Landwirtschaft und von sozialen Organisationen sowie einige interessierte Einzelpersonen teilgenommen.

Ziel des Vereins ist es, die Soziale Landwirtschaft bekannter zu machen und die Akteure in diesem Bereich besser zu vernetzen. Durch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit aber auch mit Informationsveranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungen bei Landwirten und Sozialorganisationen will der Verein potentielle Anbieter von Sozialer Landwirtschaft sowie mögliche Klienten erreichen.

Im Rahmen der Gründungsversammlung fand auch die erste Wahl des Vorstandes statt: Zur ersten Vorsitzenden des Vereins wählten die Mitglieder Michaela Weiß vom Sozialteam Sozialtherapeutische Einrichtungen für Nordbayern gemeinnützige GmbH. Wolfgang Scholz vom Bayerischen Bauernverband ist zweiter Vorsitzender des Vereins. Kassiererin ist Anni Hindelang von einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, die selbst im Bereich soziale Landwirtschaft aktiv ist. Zur Schriftführerin wählten die Mitglieder Dr. Viktoria Lofner-Meir, ehemalige Referatsleiterin im Landwirtschaftsministerium für den Bereich Einkommenskombinationen.

„Soziale Landwirtschaft“ umfasst sowohl soziale, pädagogische und therapeutische Arbeit als auch Haushalts- und Betreuungsleistungen in der Landwirtschaft sowie im Garten- und Waldbau. So werden beispielsweise ältere Personen auf Bauernhöfen professionell versorgt und betreut, Menschen mit Beeinträchtigungen erhalten die Möglichkeit, sich am Leben und Arbeiten auf den Betrieben zu beteiligen. Davon können beide Seiten profitieren: die Nutzer des Angebots durch Verbesserung des Wohlbefindens oder gesellschaftliche Teilhabe, die Anbieter, indem sie durch die Einkommenskombination zusätzliche Wertschöpfung erzielen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.BayerischerBauernVerband.de/Soziale-Landwirtschaft

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht

ASP-Impfstoff für Wildschweine?

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen