Futter in Blöcken

Aufgrund der sauberen Anschnittfläche und der niedrigen Nacherwärmung sind Siloblockschneider nach wie vor beliebt. Unsere Niederländischen Kollegen haben drei Modelle verglichen.

Zwischen einfachen Siloblockschneidern gibt es wohl keine großen Unterschiede, oder? Doch, die gibt es! Unsere niederländischen Kollegen der Fachzeitschrift Boerderij haben drei Geräte der in diesem Bereich noch aktiven Hersteller BvL, Strautmann und Trioliet im letzten Jahr ausgiebig getestet. Die größten Differenzen zeigten sich dabei vor allem bei der Nacherwärmung und der Schnittgeschwindigkeit. Zum Test traten folgende Siloblockschneider aus einer vergleichbaren Größenklasse gegeneinander an:

  • Strautmann Hydrofox HQ Plus 2500
  • BvL V-Load Cutter Megastar 170
  • Trioliet TU 170

Entnehmen und Lagern

Häufig befüllen Landwirte ihren Futtermischwagen mit Greif- oder Silageschneidschaufeln. Die Geräte sind dann an Rad-, Teleskop- oder Frontladern angebaut. Gerade die Greifschaufel hinterlässt aber häufig eine raue Anschnittfläche, die Schimmel- und Hefepilzen optimale Bedingungen bietet. Nacherwärmung und Qualitätsverluste am Silo sind die Folge. Fräsen oder Schneidzangen arbeiten da schon wesentlich sauberer.

Einige Landwirte sind aber nach wie vor Fan des Blockschneiders. Gerade in der Grassilage löst er das Futter sauber aus dem Stock. Der dichte Block und die saubere Schnittkante tragen wesentlich zum Erhalt der Futterqualität bei. Auch durch die immer wichtiger werdende,...