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AUGA M1 ist weltweit erster emissionsfreier Traktor

Die AUGA-Gruppe, Europas größter vertikal integrierter Hersteller von Bio-Lebensmitteln, hat den ersten Hybridtraktor mit Biomethan und Elektroantrieb für den professionellen Einsatz vorgestellt.

Kęstutis Juščius, CEO der AUGA-Gruppe, hat jetzt den in Litauen entwickelten M1 Traktor vorgestellt. Dieser fährt mit Biomethan und Strom.

Die Wahl von Biomethan als alternativen Kraftstoff geschah dabei nicht zufällig: Laut Juščius ist es eine der umweltfreundlichsten Arten von Biokraftstoff. Methan, das aus tierischen Abfällen gewonnen und in Biomethan umgewandelt wird, würde in seinem Produktions- und Nutzungszyklus mehr Emissionen pro Energieeinheit kompensieren, als es selbst ausstößt, so der Manager.

Die bislang weltweit verfügbaren Traktoren mit nachhaltigem Kraftstoff seien dagegen nicht für die professionelle Arbeit in der Landwirtschaft geeignet. Laut Juščius ist der Hybridtraktor "AUGA M1" einzigartig, weil er zwei Haupthindernisse aus dem Weg räumt, die die größten Unternehmen der Welt bisher davon abgehalten haben, die Geräte für den professionellen Einsatz anzubieten.

"Unser Ingenieurteam hat Lösungen gefunden, um das Problem des Auftankens zu lösen und den ununterbrochenen Betrieb des Traktors während des gesamten Arbeitstages zu gewährleisten. Bisher konnten mit Biomethan betriebene Traktoren nur 2 bis 4 Stunden lang betrieben werden, weil die Gasflaschen nicht in den Traktor passten. Die Landwirte brauchen jedoch landwirtschaftliche Maschinen, die 12 Stunden oder länger arbeiten können. Die AUGA-Gruppe hat das genau verstanden und eine solche Maschine entwickelt", sagt der Firmenchef.

Ein sauberer Hybrid-Traktor

Der "AUGA M1" Traktor verwendet ein hybrides Biomethan-Elektro-Kraftstoffsystem. Wenn der Traktor läuft, erzeugt ein mit Biomethan betriebener Verbrennungsmotor Energie und überträgt diese direkt auf die Elektromotoren, die die Räder antreiben. Das patentierte Design des Unternehmens ermöglicht es dem Traktor, größere Biomethangasflaschen aufzunehmen.

Im Normalbetrieb, der keine hohe Leistung erfordert, speichert der Traktor die erzeugte Energiereserve in den Batterien. Ein solches System verschwendet keine Energie bei geringer Belastung, verwendet einen relativ kleinen, aber effizienten Motor und kann bei Bedarf eine enorme Leistung abrufen. Mit diesen Lösungen kann der Traktor bis zu 12 Stunden lang arbeiten.

Tauschen statt Tanken

Das zweite Hindernis für die Verbreitung von mit Biomethan betriebenen Traktoren ist die unterentwickelte Infrastruktur für Biomethan-Tankstellen. Die AUGA-Gruppe hat dieses Problem gelöst, indem sie einen schnellen und bequemen Austausch der Gaskartusche anbietet, heißt es weiter.

Um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen, werden die vom Unternehmen entwickelten technologischen Lösungen nicht nur auf dem litauischen, sondern auch auf dem globalen Markt angeboten, so der CEO der AUGA-Gruppe.

"Unsere Erfindungen ermöglichen eine breite Palette von Traktoranwendungen und machen sie für alle Landwirte zugänglich, die nachhaltig arbeiten wollen. Wir entwickeln die Technologie nicht nur, um die Emissionsprobleme unserer Wirtschaft zu lösen und das Versprechen zu erfüllen, bis 2030 ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden. Unser Ziel ist größer - wir werden uns bemühen, diesen Traktor und andere Technologien, die noch entwickelt werden, Landwirten auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen und dazu beizutragen, das globale Problem der Umweltverschmutzung in der Landwirtschaft zu lösen", sagt K. Juščius.

Laut dem CEO der AUGA-Gruppe werden im Rahmen der Umsetzung der globalen Strategie für Agrartechnologien (Ag-Tech) in naher Zukunft weitere Lösungen vorgestellt, die die Nachhaltigkeit der gesamten Nahrungsmittelkette gewährleisten. Die Spezialisten des Unternehmens entwickeln derzeit weitere nachhaltige Lösungen für Technologien, die Kohlenstoffemissionen aus dem Boden und dem Verdauungsprozess von Rindern eliminieren werden.


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