Kooperation mit GRIMME

FH Münster will Saatgut noch zielgenauer platzieren

Studierende der FH Münster wollen eine eigene Software entwickeln, um die Aggregate einer Einzelkornsämaschine koordinatenbasiert ansteuern zu können.

Wenn eine Sämaschine auf dem Acker zum Einsatz kommt, dann soll sie möglichst effizient sein – und zum Beispiel erkennen, wo welche Menge Saatgut benötigt wird, um jeder Pflanze den bestmöglichen Standraum zu geben.

„Koordinatenbasiertes Arbeiten“, nennt Steffen Wermers vom Fachbereich Maschinenbau das. Gemeinsam mit seinen Kollegen Bernhard Vogelsang, Prof. Manfred Große-Gehling und Diplomingenieur Marcus Mangelmann arbeitet der wissenschaftliche Mitarbeiter des Labors für Landmaschinentechnik auf dem Campus in Steinfurt gerade daran, mit Einzelkornsämaschinen und der entsprechenden Software dieses zielgenaue Arbeiten möglich zu machen. Die notwendigen Komponenten und Geräteschnittstellen dafür erhält das vierköpfige Team von Experten aus der Industrie.

„Die GRIMME Landmaschinenfabrik hat uns die Aggregate zur Verfügung gestellt“, erklärt Vogelsang und zeigt auf die rot-gelbe Vorrichtung zum Ausbringen von Rübensaatgut. Die Maschinen sind mit Antrieben der Firma KAG (Kählig Antriebstechnik GmbH) ausgerüstet, die den Fachbereich nun bei der Inbetriebnahme mit Hard- und Softwareschnittstellen unterstützt. „Wir freuen uns über die Hilfe der beiden Firmen und die gute Zusammenarbeit“, sagt Prof. Große-Gehling.

Langfristig möchte das Team eine eigene Software entwickeln, um die Aggregate koordinatenbasiert ansteuern zu können. „Ein Fernziel ist die Kombination aus koordinatenbasierter Aussaat und mechanischer Präzisionshacktechnik“, sagt Wermers. So kann Unkraut auf dem Feld entfernt werden, bevor die Nutzpflanzen keimen. „Das wären mögliche Themen für studentische Arbeiten“, ergänzt Große-Gehling.

FH Münster

Die Einzelkornsämaschine stellt die GRIMME Landmaschinenfabrik der FH Münster zur Verfügung. Weitere Unterstützung kommt von der Firma KAG in Form von Hard- und Software. (Bildquelle: FH Münster/Frederik Tebbe)

FH Münster

Langfristig möchte das Team eine eigene Software entwickeln, um die Maschinen ansteuern zu können. (Bildquelle: FH Münster/Frederik Tebbe)



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