Wie reagieren bei Endometritis?

„Tiere mit einer Endometritis sind klinisch eher unauffällig und haben kein Fieber oder sinken in der Milchleistung“, weiß Dr. Toschi Kaufmann vom IFN in Schönow (Brandenburg). Das einzige von außen sichtbare Anzeichen kann eitriger Ausfluss sein. Daher wird eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut oft erst spät entdeckt – nämlich zur Besamung. Sie kann so ein Auslöser für eine schlechte Fruchtbarkeit der Herde sein.

„Manchmal fällt das Problem erst durch eitrigen Brunstschleim auf, wenn man besamen möchte. Das kann auch mal der 80. Laktationstag und später sein“, so Kaufmann.

Landwirte, die ihre Kühe regelmäßig per Ultraschall zur Puerperalkontrolle untersuchen lassen, können frühzeitig Anzeichen wie z.B. Flüssigkeitsansammlungen (Eiter) in der Gebärmutter erkennen.

Brunst fördert Reinigung

Als Behandlung empfiehlt die Tierärztin Prostaglandine...