Bodenschutz bleibt national

Böden müssen zukünftig durch schonende Bearbeitung bessere geschützt werden. Darüber waren sich die EU-Agrarminister am Montag bei ihrem Treffen einig. Die meisten sind der Ausfassung, der Bodenschutz sollte eine nationale Angelegenheit der EU-Mitgliedstaaten bleiben.

Böden müssen zukünftig durch schonende Bearbeitung bessere geschützt werden. Darüber waren sich die EU-Agrarminister am Montag bei ihrem Treffen einig. Die meisten sind der Ausfassung, der Bodenschutz sollte eine nationale Angelegenheit der EU-Mitgliedstaaten bleiben. Lediglich Tschechien und die Slowakei sprachen sich für eine EU-Gesetzgebung aus, um die Fruchtbarkeit der Böden gemeinsam zu erhalten, berichtet aiz.info.

Für eine allgemeine Regelung durch die EU seien die Herausforderungen zu unterschiedlich, warf der deutsche Bundeslandwirtschaftsminister, Christian Schmidt, ein. In den Ballungsgebieten bedrohe die Urbanisierung die Ackerböden, im Süden sei dagegen die Desertifizierung die größte Gefahr, ergänzten zahlreiche Minister, die den Bodenschutz ebenfalls als Angelegenheit der EU-Mitgliedstaaten betrachten.

Schon vor einigen Jahren hatte der damalige EU-Umweltkommissar Janez Potochnik eine EU-Bodenrichtlinie vorgeschlagen, die aber am Widerstand von Deutschland, Frankreich und anderen EU-Mitgliedstaaten scheiterte. Auf dem EU-Agrarrat hatte die estnische Präsidentschaft den Punkt auf die Tagesordnung gesetzt und berichtete von einer Konferenz zum Thema in Tallin.


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