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Mais: Schwefel, Kali und Bor verstärkt im Blick halten

Damit der Mais Stickstoff und Phosphor gut aufnehmen kann, darf bei anderen Nährstoffen kein Mangel auftreten.

Um Auswirkungen der N- und P-Reglementierungen begrenzt zu halten, darf bei anderen wichtigen Nährstoffen kein Mangel auftreten. So beeinflusst z.B. Schwefel direkt die N-Aufnahme der Pflanzen und ist somit essenziell für eine effektive N-Verwertung. Ohne langjährige organische Düngung kann eine S-Ergänzung sinnvoll sein, um den Bedarf von 20 kg S/ha zu decken. Hierfür bietet sich z.B. eine Kombination aus DAP und einem Stickstoff-Schwefeldünger an.

Da der Kalibedarf von einem guten Mais mit ca. 250 kg K2O/ha recht hoch liegt, ist es ratsam, die Bodengehalte und die Inhaltsstoffe der Wirtschaftsdünger zu prüfen. Erfolgt keine organische Düngung, ist eine mineralische Kalidüngung in jedem Fall angeraten.

Bei den Spurenelementen ist in erster Linie auf Bor zu achten. Die übliche organische Düngung führt keine ausreichenden Mengen zu. Mit einem Zusatz von 1 bis 2% Bor in speziellen Unterfußdüngern oder über Blattspritzungen lässt sich der Mais ausreichend versorgen. Achten Sie darauf, Spritzungen nicht zu früh durchzuführen – bei zu geringer Blattmasse verfehlt ein Großteil des Blattdüngers die Pflanzen.


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