Zukunft Ackerbau

Rund 1.000 Teilnehmer bei Diskussion zur Ackerbaustrategie

An der Online-Diskussion zur „Ackerbaustrategie 2035" der Bundesregierung haben sich 1.027 Personen aktiv beteiligt. Ein Großteil davon waren Landwirte.

Wie sieht der Ackerbau in Deutschland künftig aus? Auf einer eigenen Online-Plattform konnten sich alle Bürger an dem Diskussionsprozess zur „Ackerbaustrategie 2035“ bis zum 31. August beteiligen. Die Verbände sind hingegen gebeten worden, schriftlich zu der Ackerbaustrategie Stellung zu nehmen.

Bei der Online-Diskussion im Sommer haben von 3096 registrierten Nutzern insgesamt 1027 Personen Beiträge und Kommentare abgegeben. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. 61 % der Teilnehmer ordneten sich der Gruppe der Landwirte zu. Zudem seien 23 % der Beteiligten „im landwirtschaftlichen Bereich tätig“. Als „interessierte Bürger“ seien 10 % der Teilnehmer identifiziert worden.

Veröffentlichung im Frühjahr 2021

Die Beiträge zur Ackerbaustrategie würden zurzeit noch ausgewertet. Dafür würden Personalkosten von 4.570 € veranschlagt, berichtet die Bundesregierung. Nach der Sammlung und Auswertung der Beiträge würde das Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie 2035 ergänzt und überarbeitet. Für die Erstellung des Portals seien rund 50.800 € aufgewendet worden. Die Überarbeitung des Diskussionspapiers soll Ende 2020 abgeschlossen werden.Eine Kabinettbefassung ist für Anfang 2021 vorgesehen. Die fertige Ackerbaustrategie der Bundesregierung soll dann im Frühjahr 2021 veröffentlicht werden. Das bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber top agrar-Online.

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Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

"Nach der Sammlung und Auswertung der Beiträge würde das Diskussionspapier zur Ackerbaustrategie 2035 ergänzt und überarbeitet."

Und wer schaut dem BMEL dabei auf die Finger, was rein kommt und was in den Papierkorb?

von Rudolf Rößle

Viele

praktischen sinnvollen Vorschläge haben dem Umweltamt nicht gefallen. Würde auf die Rückstände in Kläranlagen so losgegangen wie auf die Landwirtschaft, würde der Schriftzug auf den Verpackungen sehr kurz werden und viele Firmen müssten ihre Zusatzstoffe einstampfen.

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