top agrar plus Ratgeber Wirtschaftsdünger

So machen Sie Gülle sexy

Wer Gülle überbetrieblich abgibt, sollte vorab einige wichtige Punkte regeln. Dr. Horst Cielejewski von der Landwirtschaftskammer NRW gibt Tipps.

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1. Gülleart beschreiben

Gülle ist nicht gleich Gülle. Neben reinen Güllen wie zum Beispiel Sauen- oder Bullengülle lagern viele Betriebe auch Mischgülle in ihren Behältern. Als abgebender Betrieb sollten Sie Ihrem Abnehmer genau erklären, ob es sich um reine Gülle von einer Tierart oder um Gülle von verschiedenen Tierarten handelt.

Ideal ist es, wenn Sie zudem angeben, wie viel Kubikmeter von welcher Gülle sich im Behälter befinden. Wichtig ist dass, damit man die Nährstoffwerte besser abschätzen kann. Denn in dünner Sauengülle befindet sich z. B. deutlich weniger Stickstoff und Phosphor als in dicker Bullengülle.

2. Mit Nährstoffmengenkalkulieren

Aufnehmende Betriebe berechnen im Vorfeld der Düngung, wie viel Gülle bzw. Nährstoffmengen – N, P und K – sie in der Saison benötigen. Als Lieferbetrieb sollten Sie daher frühzeitig kalkulieren, wie viele Nährstoffe und nicht wie viel Kubikmeter Gülle Sie abgeben können. Erst wenn Sie sicher sind, dass Sie die kalkulierten Nährstoffmengen übrig haben, sollten Sie diese Ihrem Abnehmer melden.

3. Termine frühzeitig festlegen

Planen Sie immer frühzeitig ein, wann Sie die Gülle abgeben wollen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Abnehmer diese im Frühjahr just-in-time benötigt. Das ist z. B. der Fall, wenn die Gülle direkt vom Lkw in das Ausbringfahrzeug umgepumpt wird. Idealer und weniger hektisch geht es, wenn Sie die Gülle den Herbst und Winter über wegfahren können....

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