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Energiewende

Erneuerbare Energien: Laschet verspricht Verdoppelung

Nordrhein-Westfalen will die Leistung der Solar- und Windenergie bis zum Jahr 2030 deutlich ausbauen. Jährlich könnten 700 MW Wind- und 900 MW Solarstromleistung dazu kommen.

Lesezeit: 2 Minuten

Beim politischen Sommerempfang des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) bekräftigte Ministerpräsident Armin Laschet das Ziel, die Leistung von Windenergie und Photovoltaik bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Als Hauptredner zum 10-jährigen Jubiläum des Landesverbandes Erneuerbare Energien (LEE NRW) bekräftigte Laschet die NRW-Energiestrategie, die dieses Ziel vorsieht. Der LEE NRW hat berechnet, dass dafür jährlich mindestens 700 Megawatt Windenergie (etwa 170 Windenergieanlagen) und rund 900 Megawatt Photovoltaik ausgebaut werden müssen. 2018 wurden bei der Windenergie nur die Hälfte, bei der Photovoltaik nur ein Drittel erreicht. Im ersten Halbjahr 2019 ist die Windenergie fast vollständig zum Erliegen gekommen. In NRW wurden nur noch 14 Anlagen mit 42 MW gebaut.

"Zeit der Absichtserklärung ist vorbei"

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Reiner Priggen (Dipl.-Ing.), Vorsitzender des LEE NRW: „Wir nehmen den Ministerpräsidenten beim Wort und fordern, die Ausbauziele gesetzlich festzuschreiben. Die Zeit reiner Absichtserklärungen, die dann verpuffen, muss endgültig vorbei sein.“

Kritisch sieht der LEE NRW Laschets Versuch, die Verantwortung für die bedrohliche Lage der Windbranche auf den Bund abzuschieben. Reiner Priggen: „Der Windgipfel von Minister Altmaier blieb vorerst ohne Ergebnis. Und selbst, wenn wir die bundesweiten Probleme in den Griff bekommen sollten, ist eine Verdoppelung mit dem Landesentwicklungsplan in NRW unmöglich. 1.500-Meter-Abstände und Verbote für Windräder im Wirtschaftswald machen alle Absichtserklärungen zunichte.“

Besonders die gebeutelte Windbranche fordert eine Korrektur des LEP, damit überhaupt noch Windräder in NRW ans Netz gehen können. Priggen: „Wir sind drauf und dran, neben Kohle und Atom auch noch aus Wind auszusteigen. Das ist unverantwortlich. Deswegen fordern wir die Landesregierung erneut auf, im Land und im Bund für förderliche Bedingungen zu sorgen. Dafür muss als erstes der LEP korrigiert werden.“

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