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BayWa in Insolvenzgefahr Ernte 2024 GAP-Vereinfachungen

Cottbus

Frage auf Bauerntag: Was unternimmt der DBV zur Rettung der Biogasanlagen?

Zwei Delegierten auf dem Bauerntag in Cottbus kam das Thema "Krise in der Biogasbranche" zu kurz. Sie nutzten die Chance, bei der Fragestunde das Präsidium damit zu konfrontieren.

Lesezeit: 2 Minuten

Auf dem gerade in Cottbus stattfindenden Bauerntag haben DBV und Mitglieder viele drängende Themen der Landwirtschaft angesprochen. Dem Vizepräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Ely Eibisch aus Tirschenreuth, kam dabei das Thema um die Zukunft der Biogasbranche zu kurz. Bei der Fragestunde am Mittwochmittag ergriff er das Wort:

„Im Jahr 2024 haben wir viele Biogasanlagen, die aus dem EEG fallen. Für diese Anlagen brauchen wir Perspektiven für die Zukunft. Sie haben die Möglichkeit, an einer Ausschreibung für die Zukunft teilzunehmen. Diese Ausschreibung wurde um das dreifache überzeichnet. Das Mindeste, was für jetzt fordern müssen von der Politik ist, das dieses Ausschreibungsvolumen vergrößert, verdreifacht wird. Sonst haben diese Anlagen keine Zukunft. Wir brauchen die Unterstützung der Politik“, so Eibisch.

In dieselbe Richtung geht Edgar Thomas bei seiner Wortmeldung: „Die Viehhaltung zieht sich immer weiter aus dem Land zurück. Wir brauchen Perspektiven für unsere derzeitigen Biogasanlagen. Wir können uns diese Energiewende in Sachen Stromleitungen nicht leisten. Wir müssen als Landwirtschaft eine Grundlastsicherung herstellen und da brauchen wir praktikable Lösungen, an denen Betriebe mitarbeiten können“, so Thomas.

Hierauf entgegnete DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken, dass der Verband sehr eng zusammenarbeite mit dem Hauptstattbüro Bioenergie, einem Joint Venture des Fachverbandes Biogas und des DBV. Hinter den Kulissen hole man so viele heiße Eisen aus dem Feuer, was die Technik angeht. „Wir sitzen natürlich mit dem Thema Biomasse bei dieser Bundesregierung etwas in der Klemme, haben aber das ein oder andere – was die Ausschreibungsbedingungen und Anschlussverwendungen angeht – bewegen können und wollen da auch weitermachen“, so Krüsken.

Und DBV-Präsident Joachim Rukwied ergänzte, dass die Biogasanlagen ohne das Engagement der Verbände schon lange keine Zukunft mehr gehabt hätten. „Wir haben da vieles retten können. Für uns sind Biogasanlagen Teil einer sicheren Energieversorgung, weil sie grundlastfähig sind.“

Man sei intensiv daran, Verbesserungen und Zukunftsperspektiven für die Anlagen auf den Weg zu bringen.

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