Windenergie

Windkraftbranche alarmiert: Bundesregierung plant weitere Einschnitte

Ein neuer Entwurf zum Klimaschutzprogramm 2050 sieht weitere Verschlechterungen für die Windkraft vor, meldet der BWE. Unterdessen planen Hersteller den weiteren Stellenabbau.

Hinter den Kulissen arbeiten die verschiedenen Ministerien derzeit daran, die Empfehlungen des Klimakabinetts in den Entwurf des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung einzuarbeiten. Die neueste Fassung des Arbeitsdokuments, die dem Bundesverband Windenergie (BWE) vorliegt, weist deutlich veränderte Ausbauziele für Windenergie an Land aus.

So enthielt eine erste Version des Klimaschutzprogramms als Zielsetzung für den Ausbau der Windenergie an Land bis zum Zieljahr 2030 eine installierte Leistung von 80 Gigawatt (GW) und eine Windenergieerzeugung von 180 Terawattstunden (TWh). Eine aktualisierte Version sieht nun lediglich eine installierte Leistung von 67 bis 71 GW und eine Energieerzeugung von 145 TWh im Jahr 2030 vor. Auch die vorgesehene Anhebung des Ausschreibungsvolumens für Windenergie an Land um 1 GW auf jährlich 3,9 GW wurde ersatzlos aus der aktualisierten Version des Dokuments gestrichen.

BWE: "Industriepolitisch nicht nachzuvollziehen"

„Aus unserer Sicht sind die nun öffentlich gewordenen Ausbaukorridore für Windenergie an Land nicht nachvollziehbar. Sie sind zum einen industriepolitisch unzureichend, denn sie gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Windenergiebranche ebenso, wie die Investitionsentscheidungen...

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