Kritik

FDP: "Flächenprämie für Waldeigentümer ist einmaliges Helikoptergeld!"

Die FDP zieht einen gezielten staatlichen Ankauf von Schadholz einer einmaligen Geldzahlung für Waldbesitzer vor.

Die FDP-Bundestagsfraktion kritisiert die von der Bundesregierung geplante Flächenprämie für Waldeigentümer scharf. Dies sei einmaliges Helikoptergeld, dessen Wirkung verpuffen werde. Stattdessen fordern die Freien Demokraten eine zielgenaue Unterstützung der Waldbesitzer durch einen staatlichen Ankauf von Schadholz zur Sicherung der Liquidität von Waldeigentümern.

„Die Flächenprämie für den Wald ist an Ideenlosigkeit kaum zu übertreffen. Das ist einmaliges Helikoptergeld für große Waldbesitzer", sag der forstpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Karlheinz Busen. Die Wirkung wird seiner Meinung nach verpuffen.

"Stattdessen brauchen wir zukunftsweisende Konzepte für die Forstwirtschaft. Wirksam wäre ein Programm, das zielgenau und schnell dort hilft, wo Kalamitäten zu verzeichnen sind – und das für die Waldbauern langfristige Perspektiven aufzeigt."

Flächenprämien hält Busen weder für zielgenau noch für langfristig. Echte und effiziente Hilfe gelinge nur, indem schnellstens eine Bund-Länder-Taskforce eingerichtet wird, die ein staatliches Ankaufprogramm für angefallenes Schadholz in die Wege leitet. "Das schafft die dringend benötigte Liquidität für die Waldbesitzer, damit eine zügige Wiederbewaldung erfolgen kann“, so der Politiker.


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