Zimmerpflanzentipp

Interieur Trend im Herbst: Urban Jungle mit Rankpflanzen

Rankende oder hängende Pflanzen sind laut Fachleuten aus dem Blumenhandel wieder im Trend. Die Pflanzen können Büros, Badezimmer oder kahle Betonwände wohnlich machen.

Auf dem Fensterbrett finden sich unzählige Pflanzen, große Töpfe mit imposanten Exemplaren stehen im Wohnzimmer und die Küchenregale beherbergen bereits die Sukkulentensammlung. Wenn der Platz in der Urban Jungle Oase begrenzt ist, weicht man mit hängenden Pflanzen wie Louisianamoos, Kletterfeige und Efeutute ganz einfach in luftige Höhen aus, weiß die Initiative Pflanzenfreude.de.

Hängende Zimmerpflanzen eröffnen neue Perspektiven

Lange Zeit waren hängende Zimmerpflanzen als Staubfänger verpönt. Heute sind langtriebige Schönheiten wie das Louisianamoos, die Kletterfeige und Efeutute hip wie nie zuvor, berichtet das Blumenbüro Holland - das hinter der Seite steckt - weiter.

Ob im Loft, der kleinen Altbauwohnung mit wenig Stauraum oder klassisch in Badezimmer und Küche - die rankenden Diven bringen Grün in jede Wohnsituation. Ganz schön abgehoben? Das sind die anmutigen Hängepflanzen höchstens, wenn es um die Wahl des richtigen Standortes geht. Denn am wohlsten fühlen sie sich in hängenden Töpfen oder auf hohen Regalen, um ihren langen Trieben die benötigte Entfaltungsfläche zu geben.

Louisianamoos: Eine exzentrische Schönheit

Eine der aufsehenderregendsten Zimmerpflanzen ist das Louisianamoos, auch bekannt als Tillandsia usneoides, schreibt Pflanzenfreunde.de weiter. Das liegt nicht zuletzt am ungewöhnlichem Look der Hängepflanze, die an wild durcheinander strömende Kaskaden erinnert. Diese Bromelienart bildet nur wenige bis gar keine Wurzeln und kommt dementsprechend ganz ohne Topf und Erde aus. So eignet sich das Louisianamoos ideal zum Verschönern von Räumen, die nur über wenig Platz auf Boden und Fensterbrett verfügen.

Ob über dem Badezimmerspiegel, in der Küche oder im Schlafzimmer - das Moos lässt sich ganz einfach mit einem Nagel oder Haken an der Wand befestigen und bringt tropische Vibes in jede Wohnung. Dabei harmoniert die lässige Dschungelpflanze optimal mit minimalistischem wie auch mit rustikalem Interieur.

In Kombination mit massiven Betonwänden in kräftigen Farben erzeugt das Louisianamoos einen coolen Look, der die raue Härte charmant abfedert. Louisianamoos bewährt sich außerdem überaus gut in lauten Räumen wie dem Großraumbüro. Die gekräuselten Blätter fangen Schallwellen auf und sorgen damit für einen reduzierten Geräuschpegel. Dabei braucht die Tillandsia usneoides so gut wie keine Aufmerksamkeit.

Am wohlsten fühlt sich die Pflanze an einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Gießen muss man die pflegeleichte Zimmerpflanze nicht. Da sie Nährstoffe und Wasser direkt über die Blätter aufnimmt, reicht es, sie zweimal pro Woche zu besprühen.

Ganz Zen: Die Kletterfeige

Die Kletterfeige (Ficus Pumila) eignet sich perfekt für eine Begrünung von Wänden und Decke. Dabei bringen ihre herzförmigen Blätter an den Ranken romantische Stimmung ins Boho-Interieur. Lässig plaziert in einer Makramee-Blumenampel sorgt die Kletterfeige für maximalen Zen-Faktor. Wer der Kletterfeige etwas Gutes tun will, platziert sie am besten im Badezimmer.

Das Maulbeergewächs stammt ursprünglich aus den schwülen Tropen Ostasiens und fühlt sich daher in Feuchträumen besonders wohl. Gegen ein regelmäßiges Dampfbad hat die grazile Schönheit daher definitiv nichts auszusetzen. Gerade Einsteiger haben mit der pflegeleichten Kletter- und Rankpflanze viel Freude.

Die Efeutute will hoch hinaus

Die üppig und schnell wachsende Efeutute bringt magische Stimmung in jeden noch so minimalistischen Raum. Besonders edel wirkt sie in Kombination mit Naturmaterialien wie Holz, Stein und Kupfer. Auch erdige Nuancen wie Schokobraun, Karamell und Altrose schmeicheln der grünen Schönheit. In Hängeampeln arrangiert wirken die eleganten langen Triebe besonders stark als Vorhang am Fenster oder als Raumteiler - gerne auch bis zum Boden.

Die Efeutute sieht aber nicht nur gut aus: Scindapsus, so ihr botanischer Name, ist eine wahre Power-Pflanze in Punkto Luftreinigung. Einer Untersuchung der NASA nach filtern die Spaltöffnungen der Efeutute Schadstoffe aus der Luft, verwandeln sie in Sauerstoff, und regulieren die Luftfeuchtigkeit. Für lange Freude an den herzförmigen Blättern platziert man die Efeutute an einem hellen Standort ohne Zugluft und gießt sie regelmäßig. Die Erde der Efeutute sollte immer feucht sein, jedoch darf sich kein stehendes Wasser im Topf sammeln.

ASP in Westpolen: 80 Kilometer von Grenze zu Brandenburg

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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