Abzocke durch ungewollte Abos

Seit Jahren sind Abofallen im Internet eine der beliebtesten Maschen von Betrügern. Aktuell ködern speziell dazu angelegte Downloadseiten ahnungslose Nutzer in einen Vertrag, warnt das ZDF-Magazin WISO. Ein Beispiel: Christian B. will sich ein bekanntes, kostenloses Programm herunterladen, das es auf der Herstellerseite und in bewährten Downloadportalen wie z. B. chip.de oder downloads.com gibt.

Seit Jahren sind Abofallen im Internet eine der beliebtesten Maschen von Betrügern. Aktuell ködern speziell dazu angelegte Downloadseiten ahnungslose Nutzer in einen Vertrag, warnt das ZDF-Magazin WISO.

Ein Beispiel: Christian B. will sich ein bekanntes, kostenloses Programm herunterladen, das es auf der Herstellerseite und in bewährten Downloadportalen wie z. B. chip.de oder downloads.com gibt. Er findet allerdings über eine Suchmaschine die Anbieter "opendownload.de" oder "happy-load.com". Dass er sich dort zunächst registrieren muss, macht ihn noch nicht stutzig. Tage nach dem Download kommt allerdings die böse Überraschung per Post: Eine Rechnung über 96 €/Jahr gratuliert ihm zum 2-Jahres-Abo, das er mit der Registrierung abgeschlossen habe.

Die Masche ist immer dieselbe: Die Betrüger bieten auf ihren kostenpflichtigen Downloadseiten bekannte kostenlose Programme an, gut zu finden über Google & Co. Die Preisangaben verstecken sie in den AGBs oder weit unten. Die Verbraucherzentralen halten die so abgeschlossenen Verträge allerdings für ungültig und raten: Widerspruchschreiben sind sinnlos, alle Mahnungen und Inkassoschreiben ignorieren, aber unbedingt fristgerecht auf gerichtlichen Mahnbescheide antworten, um die Forderungen abzulehnen.

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