Verbrauchermonitor

Die Themen Tierhaltung, Höfesterben & Klimaschutz sollte die Bundesregierung als erstes angehen

Für 69% der Bürger sollte die Bundesregierung im Bereich der Landwirtschaft als erstes in der Tierhaltung tätig werden. Das ergab das Verbrauchermonitoring "Moderne Landwirtschaft".

Die dritte Ausgabe des Verbrauchermonitors Moderne Landwirtschaft zeigt, dass die Deutschen die Landwirtschaft deutlich positiver wahrnehmen. Der Index hat seit Jahresanfang um rund 8 Punkte zugenommen. Der aktuelle Stand mit 63,2 markiere das Allzeithoch des Index. Darin lasse sich bisher aber kein Trend feststellen. Die Schwankungen seien im Rahmen. Das aktuelle Stimmungsumfeld ist neutral bis leicht positiv. Innerhalb des Jahres gab es jedoch starke Schwankungen.

Verbraucherpreisindex

Von März bis Mai 2021 ist die moderne Landwirtschaft sehr negativ wahrgenommen worden. Grund dafür war laut des Monitorings vor allem die besonders negative Wahrnehmung moderner Landwirte selbst. Diese habe sich zum Jahresende wieder stärker ins positive entwickelt. Das neue Verbrauchermonitor wird vierteljährlich von der Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Universität Kiel erstellt und ist vom Forum Moderne Landwirtschaft (FML) in Auftrag gegeben.

Tierhaltung, Höfesterben und Klimaschutz

Zudem kam bei der Befragung heraus, dass sich 69 % der Verbraucher als erstes ein Handeln der neuen Regierung im Bereich der Landwirtschaft in die Nutztierhaltung wünschen. 41 % der Befragten sehen einen klaren Handlungsbedarf, um dem Höfesterben entgegenzuwirken. 40 % der Menschen sind darüber hinaus auch der Meinung, dass die neue Regierung im Bereich Klimaschutz jetzt als erstes handeln sollte.

Weitere Ergebnisse des Verbrauchermonitors lesen Sie hier.


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