top agrar plus Auftakt Zukunftskommission Landwirtschaft

Ergebnisse der Zukunftskommission sollen Regierungen überdauern

In der Auftaktsitzung der Zukunftskommission Landwirtschaft loteten die Beteiligten die Kompromissbereitschaft der Teilnehmer aus. Bauernverband und LsV bleiben distanziert zueinander.

Als ein „Zeichen an die Jugend“ bezeichnete Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) die Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft nach der Auftaktsitzung heute im Kanzleramt. „Damit die junge Generation bereit ist, auch weiterhin die Höfe ihrer Eltern und damit viel Arbeit zu übernehmen, brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens, eine Art Befriedung“, sagte Klöckner vor Journalisten. Dass die Kommission innerhalb der Bundesregierung einen hohen Stellenwert habe, zeige, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Auftaktsitzung dabei war.

Klöckner sprach die Hoffnung aus, dass die Kommission Zielkonflikte lösen könne und über „Alles-oder-Nichts-Forderungen“ und „Schwarz-Weiß-Debatten“ hinwegkomme. Einen Schwerpunkt legte Klöckner in ihren Ausführungen auf die Lebensmittelpreise und die Finanzierung von Leistungen der Landwirte. „Es muss sich rechnen, sonst hören die Betriebe auf“, sagte sie. Landwirte stünden weiterhin im globalen Wettbewerb. Aus ihrer Sicht schauten die Verbraucher zu sehr auf die Lebensmittelpreise. Deshalb wolle sie unter anderem auch an ihrer Initiative zum Verbot von Lockvogelangeboten für Fleisch festhalten.

Klöckner will Landwirte beim Umbau begleiten

Die Kritik, dass die Kommission nun richten müsse, was die Politik bisher nicht geschafft hätte, wies Klöckner vor den Journalisten zurück. „Wir fangen nicht bei null an“, sagte sie. Ihr Ministerium sei „stark dabei“ die Landwirte beim Umbau zu begleiten. Als Beispiel verwies Klöckner auf den Rekordhaushalt des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) in diesem Jahr und die 300 Mio. € Hilfen zum Umbau von Schweineställen, die sie nach der Verschärfung der Nutztierhaltungsverordnung...

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