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Europa-SPD: „Qualität der Landwirtschaft verbessern ist das Ziel“ Premium

Mit der GAP 2020 sollen echte Landwirte gefördert werden, die nachhaltige Bewirtschaftung und den Erhalt von Bioversität sowie Schutz von Umwelt und Klima sich zu eigen machen. Der SPD-Spitzenkandidat für die EU-Wahlen erläutert vor dem Europaparteitag in Madrid an diesem Wochenende die Eckpfeiler der Landwirtschaftspoltik der S&D-Fraktion ab 2020.

Die europäischen Sozialdemokraten und Demokratischen Parteien (S&D) haben in Madrid beim Europaparteitag an diesem Wochenende mit ihrem Spitzenkandidaten für die EU-Wahlen im Mai, Frans Timmermanns, ihre politischen Leitlinien für die neue Legislaturperiode beschlossen. Für das neue Mandat der EU-Kommission von 2019-2024 fordert die Europa-SPD im 195seitigen „Madrider Manifesto“ eine bessere Qualität landwirtschaftlicher Produkte und eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft.

Über den Schwerpunkt der Ökologisierung und die Anforderungen für die Landwirtschaft im neuen Jahrzehnt sprach top agrar mit dem S&D-Fraktionsvorsitzenden im EU-Parlament und SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Udo Bullmann im Vorfeld des Europaparteitages in der spanischen Hauptstadt.

„Die Landwirtschaft spielt eine ganz entscheidende Rolle bei der von den sozialdemokratischen und demokratischen Parteien (S&D) im EU Parlament im „Manifesto“ in Madrid zu einem Schwerpunkt erhobenen Ökologisierung der europäischen Gesellschaften“, betont Bullmann.

„Wir brauchen eine Landwirtschaft, die weg geht von der industriellen Erzeugung, die naturnäher arbeitet, die tiergerechter und verbraucherfreundlich ist. Das bedeutet, dass es...

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Manifest der SPD,

da lohnt sich für Bauern die Demokratie nicht mehr.

von Rudolf Rößle

280 Euro

Komplettprämie reicht nicht für unproduktive Flächen. Jetzt wird die GAP um 12 % gekürzt und nochmal 15-20% zweckentfremdet. Sollte es nicht Ordnungsrecht werden wird mancher überlegen, ob teilweise Flächen nicht mehr beantragt werden.

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