Rumänischer Präsident will Bodentransfer an Ausländer bremsen

Nach Ansicht von Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis befinden sich zu viele Agrarflächen in der Hand von Ausländern. So bezifferte das Staatsoberhaupt den betreffenden Anteil bei einer Diskussionsveranstaltung auf der Agrarmesse „Indagra“ Anfang November in Bukarest auf 30 %.

Nach Ansicht von Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis befinden sich zu viele Agrarflächen in der Hand von Ausländern. So bezifferte das Staatsoberhaupt den betreffenden Anteil bei einer Diskussionsveranstaltung auf der Agrarmesse „Indagra“ Anfang November in Bukarest auf 30 %. Deshalb müsse das Bodenrecht verschärft werden, obwohl für Ausländer bereits Einschränkungen gelten würden.

Nach der derzeitigen Rechtslage können Einzelpersonen in Rumänien Landwirtschaftsflächen im Umfang von höchstens 150 ha erwerben, juristische Personen aber bis zu 1 500 ha. Problematisch sind laut Johannis auch die unklaren Eigentumsrechte bei den Agrarflächen. Für nachhaltige Lösungen fehle aber der politische Wille. Dadurch werde die weitere Entwicklung des rumänischen Agrarsektors deutlich beeinträchtigt.

Nach aktuellen Angaben von Landwirtschaftsminister Achim Irimescu sind bislang nur etwa 3,4 Mio ha von insgesamt 13,4 Mio ha landwirtschaftlicher Fläche in Rumänien katastermäßig registriert

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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