„Staat und Gesellschaft müssen bereit sein, für den Umbau der Tierhaltung zu zahlen“ Premium

Die SPD geht mit den Themen Glyphosat, der Reform der EU-Agrarpolitik und dem Umbau der Tierhaltung in die Sondierungsgespräche mit der Union. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, der für Umwelt und Landwirtschaft zuständig ist, skizziert gegenüber top agrar die Forderungen.

Matthias Miersch ist seit Ende 2017 in der SPD Fraktionsspitze für die Themen Umwelt und Landwirtschaft zuständig. (Bildquelle: Dirk Bleicker)

Die SPD geht mit den Themen Glyphosat, der Reform der EU-Agrarpolitik und dem Umbau der Tierhaltung in die Sondierungsgespräche mit der Union. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, der für Umwelt und Landwirtschaft zuständig ist, skizziert gegenüber top agrar die Forderungen. Wie sollte Deutschland die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat auf EU-Ebene national umsetzen? Welche Übergangsfrist wollen Sie den Landwirten zubilligen? Miersch: Glyphosat ist nicht nur einer der umstrittensten Wirkstoffe, die in Pflanzenschutzmitteln zum Einsatz kommen, vielmehr stellen glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel ein riesiges Problem für die biologische Vielfalt dar. Nach dem Alleingang von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, der die weitere Zulassung auf Europäischer Ebene erst ermöglichte, haben bereits mehrere Europäische Staaten, darunter auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, angekündigt, den Einsatz von Glyphosat national – in Frankreich in spätestens in drei Jahren – verbieten zu wollen. In Deutschland müssen die Rahmenbedingungen nun so weit angepasst werden, dass wir schnellstmöglich und ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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