Widerstand gegen stärkere Förderung der ersten Hektare in der GAP

In der Debatte über die Reform der EU-Agrarpolitik ab 2020 kommen in Deutschland die alten Linien zwischen Ost, West und Süd wieder zum Vorschein. Die ostdeutschen Agrarminister und Bauernverbände warnen vor einer stärkeren Förderung der ersten Hektare. Bei der agra in Leipzig gibt es dazu parteiübergreifend Einigkeit.

In der Debatte über die Reform der EU-Agrarpolitik ab 2020 kommen in Deutschland die alten Linien zwischen Ost, West und Süd wieder zum Vorschein. Die ostdeutschen Agrarminister und Bauernverbände warnen vor einer stärkeren Förderung der ersten Hektare. Bei der agra in Leipzig gibt es dazu parteiübergreifend Einigkeit.

In Ostdeutschland formiert sich der Widerstand gegen Pläne für eine noch stärkere Konzentration der EU-Agrarförderung auf kleine und mittlere Betriebe. Auf dem agrarpolitischen Forum der Bauernverbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur agra in Leipzig warnte Thüringens Landwirtschaftsministern Birgit Keller (Linke) davor, die ostdeutschen Strukturen zu gefährden. Eine Änderung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu Lasten der Landwirtschaft in den neuen Ländern dürfe es nicht geben, so die Linken-Politikerin.

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