Sinkender Gersten- und Hartweizenanbau in Kanada erwartet

In seiner aktuellen Prognose zur Flächennutzung für das Wirtschaftsjahr 2017/18 in Kanada geht das kanadische Statistikamt von einer Steigerung des Sommerweizenanbaus gegenüber dem Vorjahr von rund acht Prozent auf 6,7 Millionen Hektar aus. Das sind 0,51 Millionen Hektar mehr als zur Ernte 2016.

In seiner aktuellen Prognose zur Flächennutzung für das Wirtschaftsjahr 2017/18 in Kanada geht das kanadische Statistikamt von einer Steigerung des Sommerweizenanbaus gegenüber dem Vorjahr von rund acht Prozent auf 6,7 Millionen Hektar aus. Das sind 0,51 Millionen Hektar mehr als zur Ernte 2016. Demgegenüber hat sich die Aussaatfläche für Winterweizen um mehr als 15 Prozent reduziert auf 0,56 Millionen Hektar und damit 0,1 Millionen Hektar weniger als im Vorjahr. Insgesamt geht das kanadische Statistikamt von einer Weizenanbaufläche inklusive Hartweizen von 9,4 Millionen Hektar aus und schätzt sie damit nahezu unverändert zum Vorjahr.

Für die Gerstenfläche im kommenden Wirtschaftsjahr 2017/18 ergab die Befragung der Landwirte eine Reduzierung von acht Prozent auf 2,4 Millionen Hektar. Das wäre der niedrigste Wert, den es in den vergangenen fünf Jahren gegeben hat. Für die Hartweizenanbaufläche rechnet das Statistikamt mit einer deutlichen Reduzierung. Der aktuellen Erzeugerbefragung zufolge sinkt die Aussaatfläche mit Hartweizen zur Ernte 2017 um knapp 17 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen. Während im Vorjahr noch ein Anstieg von 6,4 Prozent erfolgte, sinkt die Flächennutzung nun auf den niedrigsten Wert seit 2014. AMI


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