Tierschützer tauschen erneut illegal Plakate aus

Plakat mit der Privatanschrift vom Hof Röring
Bild: top agrar-Leser-Zusendung via WhatsApp

Tierschützer haben in der Nacht zu Mittwoch und Bonn heimlich 50 Werbeplakate ausgetauscht. Zu sehen sind nun unschöne Bilder von Schweinen, die angeblich aus dem Stall von WLV-Bauernpräsident Johannes Röring stammen sollen. Die gleiche Aktion gab es bereits Ende Dezember 2016 in Münster.

Presseberichten zufolge soll die „Künstlergruppe“  `Dies Irae´ (Tag des Zorns) dahinterstecken. Sie gehöre zur Adbusting-Bewegung, die dafür bekannt ist, Werbeplakate umzugestalten. „Das Vorgehen dieser Gruppe bedarf in Form und Inhalt keines Kommentars“, sagte Johannes Röring gegenüber dem Bocholter-Borkener Volksblatt.

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8 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Josef Doll · 1.
    Nun wenn das

    einfach so gemacht werden darf es gibt ganz viel schöne lächelnde Personen auf Plakate die wollen/ dürfen alle übermalt werden , wenn das alles rechtens ist. Oder ist was zum Beispiel an dem Spruch auf einem Grünenplakat auszusetzen : Urlaub auf Balkonien bei Salat und Haferschleim schont die Umwelt ungemein .

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  2. von Wilhelm Grimm · 2.
    Narrenhände

    beschmieren Tisch und Wände.

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  3. von Harald Finzel · 3.
    Die passende Antwort auf solche Kampagnen kann man bei Klaus Alfs nachlesen

    http://blog.klausalfs.de/4360/liebe-kunstlergruppe-dies-irae/

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  4. von Wilhelm Bee · 4.
    @JP

    Politiker zählen sich selbst gern zur Elite. Zumindest muss man das annehmen, wenn es um die Selbstbedienungsmentalität der Politikkaste geht. Elite, ist aber auch immer Vorbild! Vor diesem Hintergrund ist es doch nur allzu menschlich, diese Elite auch auf ihre Alltagstauglichkeit hin zu prüfen. Bei Politikern als Nutztierhaltern, liegt es dann nahe, zu schauen, wie sie sich in dieser Eigenschaft darstellen. Einen Politikerbonus, darf es dabei nicht geben.Bleibt eigentlich nur die Frage, ob diese Politiker weiterhin in der Politik tätig sein sollten, wenn die gegen sie erhobenen Vorwürfe nicht einwandfrei ausgeräumt werden können. Es ist an der Zeit, den schwarzen Schafen, ohne Ansehen der Person, das Handwerk zu legen. Dabei dürfen sich auch Politiker nicht hinter ihrem Amt verstecken können.

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  5. von Georg Nordendorf · 5.

    Das Vorgehen der Tier-und Umweltterroristen ist die reine (...). Gegen Ausländer und Flüchtlinge landet ma ( auch zurecht) vor Gericht, gegen Landwirte wird es geduldet. Über Aufklärung nachzudenken ist richtig - das Problem idt einzig, das du auch nur den Aufklären kannst, der aufgeklärt werden will.

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  6. von Wilhelm Grimm · 6.
    Hubert Dabbelt, natürlich hat Aufklärung eine Chance,

    man muss diese nur viel professioneller machen. Dafür braucht man Speziallisten, die kosten natürlich. Es leuchtet mir nicht ein, dass die Meinungshoheit über Ackerbau und Viehzucht bei dem Bundesumweltministerium gelandet ist. Für nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit brauchen wir nicht nur Spezialisten, wir brauchen auch Netzwerke. Die Leute dafür sind doch vorhanden.

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  7. von Hubert Dabbelt · 7.

    Haben das die Bauernregeln und die andere Bauernhetze bewirkt? Wie wird die nächste Eskalationsstufe der Aktivisten wohl ausfallen? Wie werden unsere Staatsgewalten reagieren? Hat Aufklärung überhaupt eine Chance gegen diese "Emotionsprofis"? Was meinen die andren Landwirte?

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  8. von Joachim Pehle · 8.
    Versagen der Staatsorgane

    Dass nächtens eingebrochen wird,- dass Bauern mit Klarnamen ihre Subventionen veröffentlicht sehen müssen,- dass die Unschuldsvermutung für den gemeinen Landwirt nicht gilt,- damit kann ich leben (habe zu leben gelernt). ABER das eine gezielte Kampagne gegen einen MdB gefahren wird,- dass sollte den Bundestagspräsidenten, die Bundeskanzlerin, den Verfassungsschutz und auch den Bundespräsidenten interessieren. Das ist (nicht nur) eine Aktion gegen die Landwirtschaft, dass ist ein Angriff auf unsere parlamentarische Demokratie. Alle viehhaltenden Abgeordneten unserer Volkskammer sind nachs "besucht" worden. Das ist organisierte Kriminalität. Auch Ökoterroristen sind Staatsfeinde! Scheinbar ist unsere Demokratie nicht (nur) auf dem rechten/linken Auge blind,- sondern vor allem auf dem grünen Auge.

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