K+S-Aktie verschläft laufenden Bullenmarkt

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Am 15. März will der Düngemittel- und Salzhersteller K+S seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2017 mitteilen. Analysten gehen dabei von negativen Nachrichten aus. Das operative Ergebnis dürfte im Berichtszeitraum zwar massiv zugelegt haben, allerdings von einem sehr niedrigen Vorjahreswert aus, so das Urteil. Angesichts einer schwächelnden Agrarbranche und eines Kali-Überangebots sei die Aktie des Düngemittelkonzerns derzeit zu teuer, schreibt Börse online.

Konkret rechnet sie beim EBIT für das abgelaufene Quartal mit einem Plus von 103 Millionen Euro nach 27 Millionen Euro im Quartal im Jahr zuvor. Was den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 angeht, erwarten Fachleute, dass das Management ein starkes EBIT-Wachstum gegenüber einer sehr niedrigen Basis aus dem Geschäftsjahr 2017 von geschätzten 421 Millionen Euro anstreben wird.

Das Unternehmen hatte jüngst wissen lassen, dass durch Trumps Steuerreform in den USA für 2017 ein einmaliger negativer Ergebnisbeitrag entsteht, während für die Jahre 2018 bis 2020 kumuliert von einem positiven Cash-Effekt von 30 Millionen Dollar auszugehen sei.

Gewinne je Aktie kalkulierte die Deutsche Bank für K+S zuletzt für das laufende Jahr mit 1,20 Euro und für das kommende Jahr mit 1,56 Euro. Den laufenden Bullenmarkt habe die Aktie von K+S komplett verschlafen, so das Portal weiter. Vielmehr stünden seit März 2009 sogar Verluste zu Buche und noch immer erschreckend sei die Bilanz gemessen an dem noch im Juni 2008 aufgestellten Rekordhoch von 90,92 Euro. Schon seit einiger Zeit versucht sich der Titel an einer Bodenbildung. Komplett erfolgreich abgeschlossen ist diese noch nicht.

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