Tönnies will Schlachtkapazität in Rheda um 15 % erhöhen

Tönnies Das Werk in Rheda-Wiedenbrück
Bild: Archiv

Der Tönnies-Konzern plant künftig noch mehr Schweine am Standort in Rheda-Wiedenbrück zu schlachten. Die Kapazität der Anlage soll auf 3500 Tonnen Lebendgewicht pro Tag erhöht werden, was 30.000 Schweinen entspricht, berichtet die Tageszeitung „Die Glocke“. Ein entsprechender Antrag liegt dem Kreis Gütersloh als zuständiger Behörde vor. Nach Angaben des Tönnies-Pressesprechers liegt die aktuelle Obergrenze bei täglich 3000 Tonnen Lebendgewicht bzw. 26.000 Schweinen. Die neue Obergrenze sei allerdings kurzfristig nicht auszuschöpfen, sondern diene der unternehmerischen Flexibilität, heißt es.

Eine bauliche Veränderung der bestehenden Anlagen sei für das Vorhaben nicht notwendig. Weiter heißt es: „Die Besonderheit der Inline-Produktion in Rheda mit einer geschlossenen Produktionskette vom Schlachthof über Zerlegung, Verarbeitung, Verpackung bis hin zum Transport sind sehr gute Voraussetzungen. Um weiter am Standort investieren zu können, benötigt Tönnies somit die genehmigungsrechtliche Unterstützung und damit eine mittelfristige Planungssicherheit.“

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2 Leserkommentare Kommentieren

  1. von Diedrich Stroman · 1.
    Tönnies

    Sein Königsreich wird allmählich Kaiserreich und mit seiner Konzern Strategie steigt dieser zum unangefochtenen Herrscher des Schweinemarktes auf! Frage mich nur, Kartellamt gibt's für den streitbaren Herscher nicht,vor Gericht trägt er ja fast immer den Sieg davon! Die Zahl der mittelständischen Schlachthöfe wird dabei verschwinden!

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  2. von Robert Frank · 2.

    Wo sollen die denn noch herkommen ? Hoffentlich nicht von den letzten Mittelständischen Schlachthöfen

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