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EU-Markt

Gute Versorgungslage am Schweinemarkt bringt Notierungen unter Druck

Das Aufkommen an Schlachtschweinen liegt heuer EU-weit zirka 5% unter Vorjahresniveau. Die Hoffnung liegt derzeit am Weihnachtsgeschäft.

Lesezeit: 2 Minuten

Jüngste Berechnungen der EU-Kommission zeigen, dass das Aufkommen an Schlachtschweinen EU-weit zirka 5% unter Vorjahresniveau liegt. Mindestens im selben Umfang dürften Drittlandexport und Binnenmarktkonsum geschrumpft sein, wodurch nicht annähernd das Gefühl einer Verknappung am Fleischmarkt entstand. Aktuell plagen sich die meisten Mitgliedsländer mit der Aufarbeitung von Überhängen, die sich durch Feiertage in den letzten zwei bis drei Wochen angehäuft haben. Damit bewerten Marktteilnehmer den Lebendmarkt versorgt, während wirkliche Impulse am Fleischmarkt fehlen.

Dort stehen hohe Verbraucherpreise bei Frischfleisch und Fleischwaren dem kaufkraftgeschwächten Portemonnaie der Verbraucher gegenüber. Vor diesem Hintergrund begann das deutsche Preisgefüge zu wackeln, da namhafte Abnehmer zuletzt auch zu Hauspreisen ihren Bedarf decken konnten. An der französischen Schweinebörse summierte sich in den letzten drei Wochen das Minus auf zirka 10 Cent.

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10% der Schweine nicht plangemäß abgesetzt

In Österreich konnten rund 10% der schlachtreifen Schweine nicht in der Wunschwoche abgesetzt werden, das Schlachtgewicht schnellte demzufolge binnen einer Woche um gut 1 kg auf nunmehr 99,34 kg nach oben, berichtet Johann Schlederer, Geschäftsführer der Österreichischen Schweinebörse. Es sind dies Nachwehen der Feiertage am 26. Oktober und 1. November, an denen jeweils ein starker Schlachttag ausfiel.

Der Fleischmarkt zeigt positive Signale, wobei vorerst die Hoffnung auf das Weihnachtsgeschäft noch größer ist als die tatsächlichen Umsätze. An der Österreichischen Schweinebörse war man ungeteilter Meinung, die Mastschweinenotierung auf unverändertem Niveau von 1,99 Euro/kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,89 Euro) für die neue Woche fortzuschreiben

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