Land schafft Verbindung

Otte-Kinast hält Wortwahl der Demonstranten für riskant

Eine Radikalisierung der Bauern befürchtet Barbara Otte-Kinast. Sie macht das an der Wortwahl der Bauern fest.

Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) warnt vor einer Radikalisierung der Bauernproteste in Deutschland. Die Wortwahl führender Köpfe der Kampagne "Land schafft Verbindung" stimme sie nachdenklich, sagte die Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Der NDR berichtet in diesem Zusammenhang über Videos, in denen Organisatoren der Protestbewegung erklärt hätten entweder zu sterben oder sich zu wehren. Dazu Otte-Kinast: „Wenn 'Land schafft Verbindung' so weitermacht, erreicht die Bewegung genau das Gegenteil davon, was der Name besagt: nämlich keine Verbindung, sondern Spaltung.“

Die Ministerin betonte zugleich, dass sich in diesem Jahr entscheiden werde, wie die Landwirtschaft umgebaut werde. Dabei müsse aufgepasst werden, dass dieser Umbau gelänge und nicht im Komplett-Abriss ende.

Otte-Kinast hat eigenen Angaben zufolge für den 10. Januar Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Organisationen zum Austausch ins Landwirtschaftsministerium in Hannover geladen. Auch "Land schafft Verbindung" soll demnach daran teilnehmen.

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Niedersachsens Agrarministerin Otte-Kinast hat behauptet, Deutschland habe ausschließlich die Messergebnisse der schlechtesten Brunnen an die EU gemeldet. Das stimmt nicht, stellt ein Fachmann klar.


Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Wortwahl: Hätte da ein paar Beispiele!

Campact: Die Urwälder Amazoniens speichern mehr Kohlenstoff als jeder andere Wald der Welt. Doch der brasilianische Präsident sieht im Regenwald vor allem Profit. Er lässt ihn zerstören: mit Kettensägen, Planierraupen – und Feuer. Seit Bolsonaros Amtsantritt hat sich die Geschwindigkeit der Rodungen verdoppelt. // Rettet den Regenwald: Doch in Hessens größtem Waldgebiet sollen 20 Windräder errichtet werden. Der Betreiber hat 20 der 245 Meter hohen Kolosse bestellt. Voll ausgebaut soll der Windpark mehr Strom produzieren, als 100.000 Haushalte verbrauchen. Ein Wind-Industriegebiet in Grimms Märchenwald. Der Schaden an der Natur wäre beachtlich: Für den Bau würden pro Windrad bis zu 2 Hektar Wald geschädigt, Unmengen Beton würden vergossen, Zigtausende Lkw-Fahrten wären nötig, große Teile des Gebietes würden durch Zufahrtswege zerschnitten. Während des Betriebs gefährden Windräder Tiere wie Rotmilane und Fledermäuse. //Avaaz: es ist das womöglich gefährlichste Pestizid, von dem Sie noch nie etwas gehört haben. Es wird mit Hirnschäden, Nervenstörungen und Krebs in Verbindung gebracht. Und es ist überall! Chlorpyrifos ist das dreckigste Geheimnis der chemischen Industrie, das Umsätze in die Höhe treibt, über das aber kaum berichtet wird. Die Ursprünge dieses Pestizids gehen auf ein Nervengift zurück, das in einem Nazi-Labor entwickelt wurde! Und nun ist es in unserem Essen, unserer Luft und unserem Trinkwasser. // Diese Beispiele sollten reichen, um zu zeigen, dass die Wortwahl der Landwirte wohl gar nicht so schlimm ist, wie Frau Otte-Kinast denkt!

von Andreas Christ

mit den Rücken zum Nichts

wenn die Politik die Bäuerliche Landwirtschaft mit dem Rücken zum nichts drängt dann wird es zwangsläufig zur Radikalisierung kommen. das ist der natürliche Selbsterhaltungstrieb. ES ist endlich offensichtlich das ein falsches Spiel mit uns getrieben wird der DBV ist ja schon wieder auf Kuschelkurs ( wir stimmen einer Grüneren GAP zu) und wer wird wohl gegen den falschen Messstellen klagen? und wer macht es öffentlich?

von Diedrich Stroman

Das Gewissen?

Treibt sie jetzt das schlechte Gewissen, nachdem sie erklärte, na wir haben Schuld an den schlechten Messwerte!Der Ministerpräsident schaute erschrocken zu ihr rüber! Lügen haben kurze Beine und hätten wir unseren Herren Lohmeyer nicht hätten wir Bauern im Regen gestanden, vielen Dank nochmal an Ihn und den LsV!!Aber Frau Otte Kinast jetzt zu versuchen diese Organisation versuchen zu spalten und Angst macherisch zu erklären ,radikalisierug stünde bei den Bauern an, ist dreist und unverschämt?!Bauern haben doch schon viel zu Lange die Füße still gehalten, Aussage Frau Conneman am Montag in Norden! Solche Argumente und Befürchtungen fordern ja gerade dazu auf, Knüppel aus dem Sack! Sie haben geschworen Schaden vom Volk ab zu wenden, an Eidesstaat und handeln da gegen!!So geht man nicht mit Bauern um!!

von Gerd Uken

Christian Lohmeyer Video

https://www.landtag-niedersachsen.de/ps/tools/download.php?file=/ltnds/live/cms/dms/psfile/docfile/61/18_054915e0db7c6e8732.pdf&name=18-05491.pdf&disposition=attachment

von Gerd Uken

Jeder sollte sichvdas 4 Min. Video von

Lohmeyer mal ansehen auf die Fragen die Herr Grupe an die Landestegierung gestellt hat u. dann die Antwort wie man von den roten Gebieten wieder weg kommt. Man arbeitet anscheinend noch immer mit Zahle von 2013 in Brüssel und Berlin Da ist aber schon sehr viel Wasser den Rhein hinuntergeflossen auch im Grundwasser...... Apell der Ehrlichkeit das waren nur leere Worte bei Klöckner u. Co

von Albert Maier

Den Bauern ...

.... Radikalisierung vorwerfen und dann sowas von sich geben:"Die Ministerin betonte zugleich, dass sich in diesem Jahr entscheiden werde, wie die Landwirtschaft umgebaut werde. Dabei müsse aufgepasst werden, dass dieser Umbau gelänge und nicht im Komplett-Abriss ende." Das heisst doch nichts anderes als: entweder ihr lasst Euch umbauen (warum und wie auch immer) oder wir schaffen euch ab! Sowas nenn ich Radikalisierung, Frau Otte Künast!

von Wilhelm Grimm

"Riskante Wortwahl"

ist menschlich verständlich, wenn die Politik lügt. Nehmen wir das Beispiel Nitratmessstellen und Grundwasserkörper. Auch das angebliche Bienensterben, das Insektensterben, der Feinstaub, das Robbensterben in den achtziger Jahren," Massentierhaltung"und vieles mehr. An allem sind die Landwirte schuld und diese Regierung befeuert diese Diskussion mit Angriffen auf die modernen landwirtschaftlichen Produktionsverfahren und der Forderung nach einer Landwirtschaft von vorgestern. Die Politik lässt undemokratisch organisierte Volksbegehren zu und versündigt sich an unserer zur Leistung bereiten Jugend. Diese Agrarpolitik ist um ein Vielfaches gefährlicher als eine riskante Wortwahl.

von Karlheinz Gruber

Herr Fiederling

Sie mögen zwar Recht haben, aber die alternativen unserer Vorfahren war auf ein sehr kleines Gebiet beschränkt. Und das ist das Hauptproblem. Es kann jederzeit alles von überall sofort hergeholt und ausgetauscht werden. Und solange der Verbraucher nicht nur noch rein Regional deutsch kauft und das andere läßt, und dafür FREIWILLIG (das wort ist in diesem Zusammenhang leider absurd) mehr Geld bezahlt wird sich gar nichts ändern. Butter aus Irland, usw, weil er halt billiger ist. Nur der Verbraucher derzeit entscheidet. Wie gut es früher war, ist heute irrelevant. Leider. Ich bin auch für Höhere Preise. Aber ein Problem ist auch dann wieder da. Es wird dann immer wieder andere "Kollegen" geben die den Hals nicht voll genug bekommen und produzieren ohne Ende.... Nur weil sie die größten sein wollen... Dann wird's auch regional wieder eng mit den Preisen, selbst ohne Ausland... Ausweg????

von Christian Bothe

LsV

Otte-Kinast, Sie sollten mal in sich gehen und fragen warum es zu solchen Äußerungen kommen kann...Scheinbar hat die nicht gerade bauernfreundliche Politik in Berlin und Brüssel dazu geführt und man sollte da einiges überdenken und mit diversen Bauernverbänden neu besprechen. Sich nur auf den Zeitgeist verlassen und von NGOs und Grünen sich treiben zu lassen, ist der falsche Weg und wird die Bauernproteste noch verstärken, denke ich. Unsere teilweise abgehobene Politikerkaste hat trotz diverser Treffen nicht viel übrig für unsere Bauernschaft und deren Existenznöte(sh.auch Zitate von Dr.Willi-Kremers vergangene Woche). Da nützt auch das Gerede von einem neuen "Gesellschaftsvertrag" (übrigens ein grauenhafte Wortwahl) nichts.

von Gerhard Steffek

Frau Otte-Kinast -

wie sehen sie dann die Wortwahl der NGO's, die letzthin in den Niederlanden gefallen ist?

von Klaus Fiederling

Werter Herr Gruber,

die Erkenntnisse, die Sie hier äußern sind durchaus korrekt, die Maßnahmen und Konsequenzen, die Sie hieraus resultierend vorschlagen, wird es so nicht geben. // Ist es ein NATURGESETZ, dass wir Neuzeit-Bauern in Ausschließlichkeit Nahrungsmittel -sonst nichts!- auf Acker- und Grünland produzieren dürfen!? - Wie schön hatten es dahingehend noch unsere Vorfahren, die hatten zumindest in großem Stile noch Alternativen.

von Egge Mansholt

@Herr Fiederling

Diese Passage von ihnen spricht mir aus der Seele. // Wobei, ich muss gestehen, wenn man die desaströsen Erzeugerpreise unmissverständlich thematisiert und dafür Dislikes erntet, so gibt es sie, die erfolgreichen Kollegen, die dabei eine komfortable Wertschöpfung nach wie vor vorzunehmen wissen. - Vor diesen ziehe auch ich wirklich respektvoll meinen Hut! Das sind augenscheinlich lt. Situationsbericht jene 25% der erfolgreichen Betriebe, die das aktuelle System am Leben erhalten. // Genau darüber kann ich mich bei einigen auch bekannten Berufskollegen aufregen. Schaut man bei jenen hinter den Kulissen, sieht es dann schon wieder ganz anders aus.

von Karlheinz Gruber

Herr Fiederling

ich denke Sie wissen genauso wie ich über die Gesetze der Marktwirschaft bescheid. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. In der bei uns leider rein globalisierten Industriemarktwirtschaft, der wir Bauern untergeordnet wurden ist es nicht anders. Was wir nicht Produzieren, fährt man halt von anders wo rein. Ob wir wollen oder nicht zeigt das Mercusoabkommen mal wieder. Und wenn wir nichts mehr produzieren, ist es für die Industrie noch besser, kann noch mehr Schund reingefahren werden und die können noch mehr produzieren. Egal wie. Die Preise bei uns werden nie steigen, solange wir nicht auch die Grenzen für LDW Produkte ohne gleichen Standard dicht machen. Wir hatten vorletztes Jahr ein große Dürre wie Ihnen auch bekannt sein dürfte: Wie viel sind die Preise gestiegen? Gar nicht, die waren sehr tief. Bei uns werden keine Preise gemacht. Die macht der Weltmarkt, und dort kauft die Industrie ein, wenns denen bei uns zu Teuer ist. Und der Verbraucher frisst was billig ist. Wir sind nur die Fassade für die heile Werbewelt. Und Sündenbock für die Politik. Letztes Jahr war es wieder trocken. Wie hoch sind die Preise jetzt? Die Börse reagiert nur auf die großen Erzeugerländer.... In dem Punkt würde ich Ihnen sogar Recht geben. Schaffen wir die Börse und den Welthandelt ab. Regional jedes Land. In jedem Segment.... Dann hat der Bauer auch wieder was zu lachen. Zum Schluß aber noch eine Frage: Wieso dürfen wir Bauern eigentlich nie auch Exportieren? Alle ja, nur wir sollen regional bleiben. Für den Umweltschutz wäre es auch gut wenn Deutschland und alle anderen Länder nicht mehr für den Export produzieren würden. Wenn dann für alle gleich. Und nur dann würden bei uns auch die Preise steigen.... aber evtl. auch der Hunger (was manchen kurzfristig gar nicht schaden würde...)

von Klaus Fiederling

Gefühlte Meinungen versus greifbarer Faktizitäten?

Wenn Thomas Cook in die Insolvenz rauscht, steht unsere Politik Kopf, weil hiervon Hunderttausende betroffen waren. ***Streikt das Flugbegleiterpersonal an den Weihnachtsfeiertagen, verzweifelt unsere sonnenhungrige Wohlstandsgesellschaft.***Streiken unsere Lokführer mit Dienst nach Vorschrift, schmerzt dies enorm.... - Ein insolventer Bauer tangiert hierzulande hingegen heute kaum mehr jemanden, wollt ihr das nicht endlich begreifen!? Warum steckt ihr nicht sämtliche „Verzweiflungsenergie“ in Bauern-Eigeninitiativen, die Wertschöpfung auf die Höfe zurückfließen lassen!? // Bauernstreik auf Zeit - dieser Fingerzeig als nachhaltiges Druckmittel für unsere Gesellschaft!? Stellt euch vorab die ernüchternde Frage, wieviel Hobby-Landwirtschaft weltweit zur Verfügung steht, damit sich hier keine knurrenden Mägen in unseren Wohlstandsgesellschaften eines Besseren belehren lassen müssten... // Wobei, ich muss gestehen, wenn man die desaströsen Erzeugerpreise unmissverständlich thematisiert und dafür Dislikes erntet, so gibt es sie, die erfolgreichen Kollegen, die dabei eine komfortable Wertschöpfung nach wie vor vorzunehmen wissen. - Vor diesen ziehe auch ich wirklich respektvoll meinen Hut! Das sind augenscheinlich lt. Situationsbericht jene 25% der erfolgreichen Betriebe, die das aktuelle System am Leben erhalten. // Wer die DBV-Berichte aufmerksam verinnerlicht, muss sich über gegenständliche Irritationen in Reihen unserer politischen Entscheidungsträger nicht wirklich wundern, weil diese „Testbetriebe“ in höchste betriebswirtschaftliche Sphären aufsteigen; deren Kennzahlen stehen noch immer sehr vielversprechend eindeutig für Erfolg. Demgegenüber positionieren sich nun die Bauern in Massen auf unseren Straßen, was die Politik doch sehr überrascht. - Wem sollen unsere politischen Entscheidungsträger mithin also Glauben schenken!? Denjenigen, die solche Bauern-Erfolgsgeschichten zu schreiben und zu vermitteln wissen oder der Basis auf unseren Straßen?

von Karlheinz Gruber

Ich bin nur ein kleinster Mitläufer

und bei der Flut von manchen Whats App Nachrichten sehe ich mir auch nicht mehr alle an. Evtl. könnte hier mal einer die Meldung konkretisieren, auf die hier Frau Otte Kinast bezug nimmt. Was mich aber mehr nachdenken läßt ist, wenn sich diese Aussagen bewahrheiten sollten, ist die Hoffnungslosigkeit der Bauern mit jedem Tag. Solche Aussagen, die hier anscheinend gemacht wurden müßten doch in der Politik alle Alarmleuchten aufleuchten lassen. Hier ist eine Gesellschaftsschicht in der Mitte, die von Seiten der Politik kein Verständnis mehr bekommt und ausgegrenzt wird. Sie wird nur noch als Manövriermasse benutzt und mit Redespielchen und Pseudotreffen hingehalten. Aber das hilft dem einzelnen auch nicht weiter. Wenn Menschen sich von der Politik verraten fühlen, Menschen in der MITTE DER GESELLSCHAFT, und dann Aussagen treffen, die für Politiker nicht mehr Nachvollziehbar sind, dann verstehe ich die Politik gar nicht mehr. Es wäre für unsere Vertreter doch das Zeichen, dass das Faß übervoll ist und wenn schon Umweltauflagen, dann aber Handeslbeschränkungen zur Preisstützung erfolgen müssen. Nur noch feste Druff das geht halt nicht. Freihandel heißt nicht: Alle dürfen alles nur die Mitte der Gesellschaft darf gar nichts! Wir wundern uns über die Linken, die die Polizei verdreschen und denen nichts passiert, wir wundern uns über die Rechten, die in der Geschichte nichts gelernt haben und alte Hassparolen wieder Prangern, ohne dass denen viel Passiert. Aber wenn die in der Mitte der Gesellschaft ihr Recht auf freies Einkommen, Gleichheit, usw. einfordert, denen wird es nicht mehr zugestanden. Die werden mit Worten abgespeist. Aber nicht so die Industriebosse. Die bekommen was sie wollen. Freihandelszonen, Subventionen usw. Und dann wundert sich die Politik über den Tonwechsel? Haben die noch Erdung zu uns? Ich wundere mich nur noch über die Dummheit der Politik. Die kommt mir so vor wie die damalige Aristokratie, kurz bevor sie gestürzt wurde. Aber was kommt nach einer gestürzten Demokratie... lieber nicht Zuviel nachdenken....

von Rudolf Rößle

Sterben

nein das ist dummer Blödsinn und bei solchen Kommentaren muss so mancher dann gebremst werden. Auch öffentlich geäußerte persönlich erniedrigende und beleidigende Aussagen sollten mit einem ordentlichen Bußgeld einhergehen.Viel mehr sollte rechtlich und juristisch gegen Unrecht vorgegangen werden. So wie Sie auch sagen , muss die Meinung der Praktiker wieder mehr im Parlament angehört werden. Der Mittelstand stöhnt vor kompliziertem EDV und Papierkram.

von Hermann Kamm

von radikalisierung der

Landwirte spricht doch niemand. Die Politik wolle es wahrscheinlich so damit sie uns noch besser an den Pranger stellen kann. Das erfolgreichste Mittel was wir Landwirte haben sind Lebensmittel. Würden wir alle an einen Strang ziehen und dem entsprechend mit Streik drohen und ihn alle dann auch voll durchziehen, wenn es sein muss! Dann sieht die Welt für Landwirte in Deutschland nach vier Wochen ganz anders aus.

von Willy Toft

Die Formulierung war krass, aber für die meisten Bauern real, sie können nicht mehr!

Wenn die Politik nicht endlich mal einlenkt, wird es eine Schrecken ohne Ende geben, das sollte jedem Politiker bewusst sein! Da sind Betriebe die über Generationen im Familienbesitz sind, und Betriebsleiter, die ein Lebenswerk aufgebaut haben, und die stehen vor der Wahl, Friss die Restriktionen, oder stirb. Das da nicht Emotionen freigesetzt werden, ist nur all zu Verständlich! Natürlich will Keiner von uns die Eskalation, aber wo bleibt das Verständnis aus der Politik?

von Gerd Uken

Was genau wirft die Ministerin der Land schafft Verbindung

Eigentlich vor? Man rennt den Politikern hinterher , wurde ein mal ins Kanzleramt geladen.... Was macht die Politik sie lebt ihr eigenes Ding weiter, Stellungnahmen sollten bis zum 10.1 abgegeben werden. Der Bundestag hat ja schon beschlossen fehlt nur noch der Bundesrat der wird im Februar Tagen und dann? Alles gelaufen Frau Ministerin Dann Geht es nur noch über Klagen. Was mich persönlich betroffen macht ist ein Mitschnitt Video vom 18.11. vorm Gästehaus in Hannover darin geben Sie zu das falsche Daten 2012 gemeldet wurden u. keiner hat so viel Anstand nach Brüssel zu gehen und zu sagen- sorry wir haben einen Fehler gemacht. Statt dessen versucht man die Brunnenwerte dahingehend zu korrigieren das es passt darum wurden ja auch wohl die Brunnenanzahl erhöht und insbesondere die gemeldet die“ unmittelbar“ mit der Landwirtschaft in Verbindung zu bringen sind. Das es aber auch noch andere Verursacher gibt verschweigt man. Da muss man sich nicht wundern das der Ton gegenüber Politikern härter wird - Frau Klöckner hat ja Ehrlichkeit versprochen aber wer fängt damit an?

von Erhard Kunz

Keinen mm

hat sich die Politik seit Beginn der Proteste bewegt. Außer rhetorischen Floskeln, Road Shows und Hinhaltetaktiken, getreu dem Motto: Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis, kommt nichts. Und natürlich Steuererhöhungen, CO 2 Steuer, Zugewinnbesteuerungen bei Grundstückverkäufen usw. Immer sind die Landwirte die Gekniffenen, denn die einzige Branche, die CO2 verbraucht und Sauerstoff produziert, darf das nicht anrechnen. Statt dessen wird immer mehr Pflanzenschutz verboten, Humus abgebaut durch mehr Bearbeitung und Bodenleben damit ausgehungert, weil nicht mehr Bedarfsgerecht gedüngt werden kann. Und für jede t, die hier nicht produziert wird, brennt ein Stück mehr Regenwald. In D wird heile Welt geschaffen, die Umweltsünden werden ins Ausland verlagert

von Klaus Fiederling

Geschichte wiederholt sich (nicht!?)

Ziemlich genau vor 500 Jahren ist eine ähnliche Stimmungslage innerhalb der bäuerlichen Bevölkerung über das Land geschwabbt. In unseren geschichtlichen Annalen kann jeder heute selbst recherchieren, welches Schicksal jene Bauern ereilte, insbesondere die Kämpfer in vorderster Front. Zu nennen hier auch Tilmann Riemenschneider -ein Künstler, dem man die Finger brach, weil er Sympathien für die Bauern hegte und dies auch öffentlich unterstütztend im Rat der Stadt Würzburg kundtat. Eine sehr populäre Persönlichkeit im übrigen schon damals. Welches Schicksal ereilte hingegen diejenigen, die weniger populär waren; zu Hunderten erblickten diese das Sonnenlicht des nächsten Tages nicht mehr. // Geschichte muss sich in ähnlicher Art und Weise nicht wiederholen, selbst wenn dies heute nur viele betriebswirtschaftliche Tode zur Folge hätte. // Warum sich die heutigen Bauern eigeninitiativ den aktuellen Gegebenheiten nicht stellen und verbissen am Status quo festhalten wollen, erschließt sich mir allerdings nicht. Ein unverzichtbare Veränderungsbereitschaft im Besonderen aus Eigeninteresse müsste doch mittlerweile selbst in vielen Bauernköpfen angekommen sein; MÜSSTE...! // Wir können nicht in Massen produzieren und FINANZIEREN(!), was niemand braucht. Unser Getreide kostet -nach Ansicht vieler Protagonisten nahezu noch „überbezahlt"- gerade einmal ca. 18,00 € an den Börsen, das frisch geborene Kalb ist keine 10,00 € mehr wert, etc. pp.. Soll es SO weitergehen - sollen wir unter diesen Voraussetzungen SO weiterproduzieren!? Solche Bauern-Realitäten nach einer dritten Missernte in Folge!? // Die Frage ist damit legitim: Für WEN, für WAS, gehen wir gegenwärtig auf die Straße...!?

von Hans-Peter Mahler

Otte Kinast

Liebe Frau Otte Kinast, sie gehören zu den wenigen Fachleuten im Bereich Agrar die, die Politik In Deutschland noch hat! Da kann man gerade als Landwirt erwarten das von ihnen mehr Aufklärung zum Thema Nitrat, rote Gebiete, Messstellen und Insektenschutz kommt! Leider habe ich den Eindruck das auch sie nur ein braver Parteisoldat sind, der versucht das von oben angeordnete mit durch zu winken! Hätten sie Rückgrat gehabt, hätten sie die erste sein müssen, die gegen diesen von oben verordneten Blödsinn aufbegehren hätte müssen!

von Ottmar Ilchmann

Dazu gehört Mut!

Danke an Frau Otte-Kinast für die klaren Worte! Bei allem Einsatz und aller Betroffenheit müssen wir für die Gesellschaft dialogfähig bleiben, weil wir ohne deren Akzeptanz und Unterstützung nichts erreichen. Eine Radikalisierung bringt uns da nicht weiter.

von Thomas Blöthner

Frau Otte Kinast

das einzige was in diesem Land im Moment spaltet ist die Politik die den sog. NGO‘s hinterherrennt wie ein Haufen aufgeschreckter Hühner!

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