Stangenbohnen für Milchkühe Plus

In Deutschland wachsen auf etwa 4000 ha Mais und Stangenbohnen im Mischanbau. Pioniere schätzen die Silage als Futter für Milchkühe. Hat die Bohne Potenzial zur Proteinalternative?

Auf der Suche nach Proteinalternativen für die Fütterung von Milchkühen rückt auch der gemeinsame Anbau von Mais und Stangenbohnen in den Fokus einiger Milcherzeuger. Der Mischanbau kann aus mehreren Gründen interessant sein: Die Stangenbohnen haben in ihren Blättern und Hülsen einen Proteingehalt von bis zu 23%, damit können sie den Eiweißgehalt in der Silage erhöhen und bei gutem Ertrag sogar alternative Eiweißfuttermittel einsparen. Zudem erhöht die blühende Stangenbohne im Mischanbau im Vergleich zum reinen Maisanbau laut aktuellen Untersuchungen nachweislich die Insektenvielfalt.

Nordrhein-Westfalen fördert den Anbau von Leguminosen in Mischkultur im Rahmen des Anbaus vielfältiger Kulturen. Landwirte erhalten für den Mais-Stangenbohnen-Anbau 90 €/ha förderfähiger Fläche. Für den Mischanbau mit großkörnigen Leguminosen wie der Ackerbohne zahlt das Land 125 €/ha.

Doch zwischen Stangenbohnen und Ackerbohnen besteht ein entscheidender Unterschied. Die Stangenbohne kommt genauso wie die Maispflanze aus Mittelamerika. Dort werden die beiden Arten traditionell gemeinsam angebaut. Mais und Stangenbohne ergänzen sich gut, wenn ihre Anteile in der Mischkultur und die Anbaubedingungen stimmen. Die Ackerbohne ist hingegen im Mischanbau nicht konkurrenzfähig und verkümmert meist im Laufe der Vegetation.

Sorte ist entscheidend

Trotz des höheren Eiweißgehaltes in der Silage...


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