top agrar PraxisTest - Fünf Fressgitter im Test Premium

Was taugen die neuen Sicherheits-Fressgitter? Wie ist die Handhabung? Wie tiergerecht sind sie? top agrar hat fünf Fabrikate getestet.

Es ist ein Horrorszenario für jeden Rinderhalter: Er kommt morgens in den Stall und ein Tier liegt eingeklemmt im Fressgitter.

Passieren kann das bei älteren Modellen: Wenn ein Tier im Fressgitter steht und ausrutscht, keilt sich der Kopf im Gestänge fest – egal ob der Fangmechanismus aktiviert ist oder nicht! Denn der Fangbügel kann maximal bis zu einer senkrechten Position herumklappen, im unteren Fressgitter-Bereich ist somit immer die schmalste Stelle.

Deshalb bieten jetzt fast alle Hersteller Sicherheits-Fangfressgitter an. Bei diesen Systemen ist der Anschlag für den Fangbügel abgewinkelt. So weicht der Fangbügel auch im unteren Bereich zur Seite aus. Die Öffnung vergrößert sich, sobald das Tier den Kopf nach unten bewegt. Ein Festliegen ist nicht mehr möglich.

Fünf Testkanditaten:

Doch was taugen die Fressgitter der neuen Generation in der Praxis? Wie ist die Handhabung? Lassen sich Einzeltiere fixieren? Entsteht durch das ständige Herumklappen ohrenbetäubender Lärm? Und können sich die Tiere wirklich nicht mehr einklemmen?

Um das zu beantworten, haben wir die Fabrikate von fünf Herstellern auf Herz und Nieren geprüft:

  • Gea (DeBoer; Twist & Lock)
  • Hörmann (Selbstfanggitter 1 1/2 Zoll)
  • Jourdain (Safety IV)
  • Patura (Patura SSV)
  • Spinder (Type 24.72)

Auf Praxisbetrieben haben wir zusammen mit den Betriebsleitern die wichtigsten Kauf-Kriterien der aktuellsten Sicherheits-Fangfressgitter jeden Herstellers analysiert.

Darauf kommt es an.

Zunächst zur Gesamtauswertung der fünf Testkandidaten (Übersicht). Eine detaillierte Einzelkritik zu jedem Hersteller finden Sie ab Seite R 10.

  • Sicherheit (Tier): Neue Fressgitter müssen so konstruiert sein, dass die Tiere keinesfalls darin festliegen können. Dazu muss der Fangbügel herumschlagen und sich die Öffnung im unteren Bereich vergrößern, sobald das Tier den Kopf senkt.

Gesamturteil: Gea, Jourdain, Patura und Spinder arbeiten nach gleichem Muster und erfüllen die Anforderungen. Bei Hörmann ist bauartbedingt nicht der Anschlag des Fangbügels, sondern der Halsrahmen abgewinkelt. Dadurch vergrößert sich zwar auch die Öffnung im unteren ...

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