Klimawandel

Algen senken Methanausstoß von Rindern um 82 Prozent

Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass die Zufütterung von Algen den Methanausstoß von Mastrindern reduziert. Auch die Futterverwertung soll sich mit den Algen verbessern.

Wissenschaftler der University of California haben in Zusammenarbeit mit australischen Forschern den Effekt der Fütterung von Rotalgen (Asparagopsis taxiformis) auf die Treibhausgasemissionen von Mastrindern untersucht. Dazu haben die Forscher männliche Kreuzungstiere der Rassen Angus und Hereford in drei Untersuchungsgruppen unterteilt und für 21 Wochen mit geringen Mengen getrockneter und gemahlener Algen gefüttert (0,25 % der Frischmasse bzw. 0,5 % der Frischmasse). Eine Kontrollgruppe erhielt eine vergleichbare Ration ohne Algen.

Die Forscher stellten fest, dass sich durch den Algeneinsatz der Methanausstoß der Rinder um bis zu 82,6 % reduzierte. Gleichzeitig verbesserte sich die Futterverwertung der Tiere um bis zu 14 %. Allerdings reduzierte sich auch die Futteraufnahme um bis zu 16 %. Unterm Strich konnten die Wissenschaftler mit Einsatz der Algen die Futterkosten um 0,37 USD pro kg Zuwachs reduzieren.

Zudem war der Effekt der Methangasreduzierung umso höher, je weniger leichtverdauliche Faser in Futter enthalten war. Ein Einfluss auf die Qualität und den Geschmack des Rindfleisches konnte der Versuch der amerikanischen Universität nicht feststellen.

Die vollständige Studie finden Sie im Fachblatt Plos One.


Diskussionen zum Artikel

von Claus Mahnken

So ein Quatsch

Die sollen das Rohöl.die Kohle ,das Methan im Boden lassen,dann klapp es mit der Klimarettung.

von Bernhard ter Veen

ja fein...

dann können ja die Chemiefirmen demnächst Algenprodukte auf den Markt bringen die dann auf den Weiden ausgebracht werden damit die Weidetiere in den Genuss der Futteraufnahmereduzierung kommen... Meine Güte...wohin soll der Wahnsinn noch gehen?

von Andreas Gerner

Schon vor 2 Jahren seien erste Ergebnisse veröffentlicht worden.

Und ist denn in Deutschland bzw Europa schon jemand an dem Thema dran? Forscht das Bundesumweltamt? Oder die Deutsche Umwelthilfe? Oder die staatlichen Versuchsanstalten? Oder Greenpeace? Oder hat UM Schulze schon Forschungsgelder ausgelobt? Oder ist denen gar nicht gelegen, wenn die ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Hat jemand eine Ahnung,

Welcher Inhaltsstoff dafür verantwortlich sein könnte? Ist in dem Bisschen Rotalgen etwas drin, das in gewöhnlichem Grünfutter und allem, was bislang probiert wurde, nicht enthalten ist? Minus 82% wär auf jeden Fall Hammer. Aber etwas stutzig macht, dass die Futteraufnahme trotz ... mehr anzeigen

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen